24. Juli 2020 / 08:45 Uhr

Ronaldo & Co. "müde": Juve-Trainer Sarri schlägt im Titel-Endspurt und vor Champions League Alarm

Ronaldo & Co. "müde": Juve-Trainer Sarri schlägt im Titel-Endspurt und vor Champions League Alarm

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Cristiano Ronaldo und Juventus Turin scheint im Saisonendspurt die Puste auszugehen.
Cristiano Ronaldo und Juventus Turin scheint im Saisonendspurt die Puste auszugehen. © imago images/Sportimage
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Juventus Turin hat in der Serie A den vorzeitigen Gewinn des neunten Titels in Folge verpasst. Trainer Maurizio Sarri schlägt nach der Pleite bei Udinese Alarm. Seine Worte machen wenig Hoffnung für die Champions League.

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Geht Juventus Turin im Saison-Endspurt die Puste aus? Nach dem verpassten vorzeitigen Titelgewinn hat Trainer Maurizio Sarri die Erschöpfung seines Teams beklagt. "Zu diesem Zeitpunkt der Saison ist es schwer, wir sind alle müde", sagte der Coach des Titelverteidigers. Durch ein 1:2 bei Udinese Calcio hatten es die Turiner am Donnerstagabend versäumt, schon drei Spieltage vor Schluss die neunte Meisterschaft in Serie perfekt zu machen. Problem: Auch nach Abschluss der Serie A sind Cristiano Ronaldo & Co. weiter gefordert. Die Entscheidung in der Champions League steht noch an.

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"Es ist kompliziert, mental und körperlich für 90 Minuten auf Ballhöhe zu bleiben. Die Spiele sind seltsam und das Momentum ändert sich sehr leicht", erklärte Sarri. Vor allem die geistige Erschöpfung seiner Spieler sei groß. Nach einer langen Zwangspause wegen der Coronavirus-Pandemie spielt die Serie A ihre Saison noch bis zum 2. August mit einem dicht gedrängten Programm vor leeren Rängen zu Ende. Im Anschluss ist Juve dann in der Königsklasse gefordert. Bereits am 7. August steht das Achtelfinal-Rückspiel gegen Olympique Lyon an. Im Hinspiel hatten die Franzosen noch vor der Saison-Unterbrechung 1:0 gewonnen.

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Bei der Niederlage in Udine habe seine Mannschaft "unsauber" gespielt, kritisierte Sarri. Matthijs de Ligt hatte die Bianconeri in der 42. Minute zwar in Führung gebracht, doch Ilija Nestorovski (52.) und Seko Fofana (90.+2) drehten die Partie. Der Vorsprung von Juve auf Atalanta Bergamo beträgt allerdings weiterhin beruhigende sechs Punkte, Inter Mailand ist sieben Zähler zurück. Patzen beide Verfolger, könnte Turin frühestens am Samstag nach dem nächsten Inter-Spiel die neunte Meisterschaft in Serie feiern. In jedem Fall gewinnt Juventus den insgesamt 36. Scudetto mit einem Sieg am Sonntagabend gegen Sampdoria Genua. In Italien entscheidet bei Punktgleichheit der direkte Vergleich.