14. Februar 2020 / 16:14 Uhr

K4-Zentrum für Kampfkunst und Gesundheit Königs Wusterhausen feiert Jubiläum

K4-Zentrum für Kampfkunst und Gesundheit Königs Wusterhausen feiert Jubiläum

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
Die K4-Sportler der ersten, zweiten und dritten Trainingsgruppe bei ihrer Vorführung für Dirk Rahmlow (r.). 
Die K4-Sportler der ersten, zweiten und dritten Trainingsgruppe bei ihrer Vorführung für Dirk Rahmlow (r.). © Oliver Schwandt
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Vor zehn Jahren: Mit einem Dojo in Bestensee hat Dirk Rahmlow angefangen.

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"Ich weiß nicht, wie viele Hände ich heute im Verlauf des Tages so schütteln musste“, sagte Vereinsvorsitzender Dirk Rahmlow nach der Feier zum zehnjährigen Jubiläum des K4 Zentrums für Kampfkunst und Gesundheit am vergangenen Donnerstag in den K4-Räumen, die sich auf dem Geländes des Stadions der Freundschaft befinden. Zahlreiche Weggefährten, Sponsoren, Vereinsmitglieder, Freunde und Eltern waren zur Festveranstaltung gekommen, um die letzten zehn Jahre gemeinsam Revue passieren zu lassen und um zu feiern.

Auch Bürgermeister Swen Ennullat und seine Frau Katharina mischten sich unter die Gratulanten, um die hervorragende Arbeit, die Dirk und seine Frau Yvonne Rahmlow in den vergangenen zehn Jahren – ganz besonders im Kindersport – geleistet haben, persönlich zu würdigen. „Ich hätte sicherlich nicht so viel erreicht, wenn ich nicht die Hilfe von vielen ehrenamtlichen Helfern, Trainern und Eltern gehabt hätte“, gab sich der 52-jährige vierfache Kung-Fu-Dan-Träger bei seiner Dankesrede äußerst bescheiden.

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Aber nicht nur Rahmlow nutzte die Feierlichkeiten um Danke für das Erreichte in den vergangenen zehn Jahren zu sagen, denn stellvertretend für die K4-Vereinstrainer war es Martin Muckwar, der die bisher geleistete Arbeit des Vereinsvorsitzenden nicht genug zu würdigen wusste: „Ohne Dirk wäre das K4-Zentrum jetzt nicht da, wo es steht. Er hat in den vergangenen zehn Jahren in der Region Königs Wusterhausen einen Fußabdruck im Kampfsport hinterlassen, der sich durch seinen unermüdlichen Einsatz richtig verfestigt hat. Dirk hat im Februar 2010 eine Menge Geld investiert, um eine Kampfsportschule zu eröffnen. Das sich diese Investition ausgezahlt hat, sieht man ja am Zuwachs und Erfolg unseres kleinen Vereins. Hätte Dirk damals nicht den Mut zur Eröffnung des K4-Zentrums gehabt, dann hätten wir heute nicht das zehnjährige Vereinsjubiläum feiern können.“

Dirk Rahmlow (l.) bekam von K4-Trainer Andreas Braun eine Erinnerungstafel „10 Jahre K4-Zentrum“ überreicht.
Dirk Rahmlow (l.) bekam von K4-Trainer Andreas Braun eine Erinnerungstafel „10 Jahre K4-Zentrum“ überreicht. © Oliver Schwandt

Freudentränen hatte der Vereinschef in den Augen, als Kinder aus der ersten, zweiten und dritten Trainingsgruppe ihm zu Ehren eine selbst einstudierte Kampfsportvorführung zeigten. „Wir haben in mühseliger Arbeit vier Wochen dieses Programm einstudiert“, berichtete Trainerin und Frau Yvonne Rahmlow, die sich genauso wie ihr Mann von dem Auftritt der Kids begeistert zeigte: „Mich hat sehr gefreut, mit wie viel Engagement und Einsatz sie ihr Programm dargeboten haben. Nicht nur Dirk hatte Tränen in den Augen, denn auch ich habe nach dem Auftritt geheult wie ein Schlosshund.“

Mit einer Sportgruppe Thaiboxen fing alles an

Am 13. Februar 2010 gründete Rahmlow in Bestensee das K4-Zenttrum im Haus der Vereine . „Ich war 2005 aus Berlin-Lichtenberg in den Ort gezogen, weil ich in diesem ein paar Freunde von mir trainieren wollte“, erinnerte sich der K4-Chef an seine ersten Schritte als Coach im Kampfsportbereich im Dahmeland. In den ersten Jahren leitete der 52-Jährige eine Sportgruppe im Thaiboxen, die im Laufe der Zeit immer größer wurde. Auch viele Kinder fanden den Weg zu seinen Trainingseinheiten. „Als ich im Januar meinen Schwarzen Gürtel im Kung Fu erfolgreich ablegte, der benötigt wird, um als Trainer zu arbeiten, konnte ich anschließend erst das K4-Zentrum eröffnen“, so Rahmlow weiter.

Bürgermeister Swen Ennullat (l.) und seine Frau Katharina (r.) gehörten zu den zahlreichen Gratulanten.  
Bürgermeister Swen Ennullat (l.) und seine Frau Katharina (r.) gehörten zu den zahlreichen Gratulanten. © Oliver Schwandt

Das Interesse von kampfsportinteressierten Kindern und Erwachsenen wurde immer größer, so dass das K4-Zentrum nach Königs Wusterhausen umziehen musste, da die Kapazitäten in Bestensee einfach zu klein geworden waren. Aktuell hat der Verein 200 Mitglieder, davon über die Hälfte Jugendliche unter 18 Jahre. „Uns ist wichtig, dass die Kids den Sport betreiben, an dem sie Spaß haben. Unser wachsender Zuwachs zeigt deutlich, bei uns scheinen sie viel Freude zu haben“, so Rahmlow weiter.

„Wir sind eine richtig große Familie geworden. Jeder ist für jeden da, wenn Hilfe benötigt wird. Auch außerhalb des Dojos unternehmen wir sehr viel zusammen. Dieser Zusammenhalt im Verein macht mich schon ein wenig stolz“, so der K4-Vorsitzende, der in diesem Jahr noch ein für sich großes Ziel vor Augen hat: „Ich möchte 2020 meine fünfte Kung-Fu-Dan-Prüfung schaffen“, kündigte er an.