10. Mai 2022 / 13:06 Uhr

Kaffee-Jubel von Köln-Torjäger Anthony Modeste: DFB stellt Verfahren ein

Kaffee-Jubel von Köln-Torjäger Anthony Modeste: DFB stellt Verfahren ein

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Hat für seinen Kaffee-Jubel kein Nachspiel zu befürchten: Anthony Modeste.
Hat für seinen Kaffee-Jubel kein Nachspiel zu befürchten: Anthony Modeste. © IMAGO/Jürgen Schwarz
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Köln-Torjäger Anthony Modeste hat für seinen umstrittenen Kaffee-Jubel im Bundesliga-Spiel gegen Arminia Bielefeld kein Nachspiel von Seiten des Deutschen Fußball-Bundes zu erwarten. Der DFB-Kontrollausschuss habe das Verfahren mit Zustimmung des Sportgerichts eingestellt, erklärte der Verband am Dienstag.

Anthony Modeste hat für seinen umstrittenen Kaffee-Jubel keine Strafe vom Deutschen Fußball-Bund zu befürchten. Der DFB-Kontrollausschuss stellte das Verfahren gegen den Torjäger des 1. FC Köln mit Zustimmung des DFB-Sportgerichts ein. Das teilte der Verband am Dienstag mit.

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Modeste war nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 gegen Arminia Bielefeld am 32. Spieltag in der 43. Minute hinter das Tor gelaufen, wo er in einer FC-Tüte aus dem Fan-Shop eine Packung des von ihm produzierten Kaffees deponiert hatte und diesen in die Kamera hielt. Danach warf der Franzose das Paket in die Zuschauerränge. Der DFB untersuchte im Anschluss offenbar, ob es sich dabei um unerlaubte Werbung handelte.

Modestes Erklärung: Er habe doch nur Gutes tun wollen. "Ich vergesse nie, wo ich herkomme", sagte Modeste, der auch nach dem Schlusspfiff noch Kaffee-Pakete an Zuschauer verteilte: "Das war ein kleines Dankeschön, weil die Fans uns immer unterstützen. Also habe ich ein bisschen Kaffee geschenkt. Mein Trikot kann ich nicht geben." Vom DFB heißt es dazu weiter: "Modeste wurde aufgefordert, derartiges sportrechtswidriges Verhalten zukünftig zu unterlassen und darauf hingewiesen, dass er im Wiederholungsfall mit einer Anklageerhebung vor dem DFB-Sportgericht zu rechnen habe."