02. September 2020 / 08:15 Uhr

Chelsea-Wechsel vor Abschluss: Leverkusen-Star Kai Havertz war laut Bericht schon zum Medizincheck

Chelsea-Wechsel vor Abschluss: Leverkusen-Star Kai Havertz war laut Bericht schon zum Medizincheck

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Wechsel von Kai Havertz steht offenbar kurz vor dem Abschluss.
Der Wechsel von Kai Havertz steht offenbar kurz vor dem Abschluss. © 2020 Pool (Montage)
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Kai Havertz hat vor seiner Reise zur Nationalmannschaft offenbar bereits den Medizincheck beim FC Chelsea absolviert. Der Wechsel des 21-jährigen Mittelfeldspielers von Leverkusen nach London scheint damit nur noch eine Frage der Zeit.

Aktuell weilt Kai Havertz bei der Nationalmannschaft und bereitet sich mit seinen DFB-Kollegen auf die Länderspiele am Donnerstag gegen Spanien am Donnerstag und am Sonntag in der Schweiz vor. Doch nach dem Lehrgang wird es für den 21-Jährigen wohl nicht zu Bayer Leverkusen zurück gehen. Stattdessen nimmt sein Wechsel zum FC Chelsea langsam konkrete Formen an. Offenbar hat der hoch veranlagte offensive Mittelfeldspieler sogar schon den Medizincheck bei den Londonern absolviert.

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Am Sonntag verpasste Havertz die Leverkusener Tests zur Leistungsdiagnostik. Stattdessen soll er seinen Medizincheck bei Chelsea absolviert haben, wie die Bild nun berichtet. Damit der Wechsel bekannt gegeben werden kann, sind nun offenbar nur noch Detailfragen zu klären. Leverkusen-Trainer Peter Bosz hatte am Montag schon verraten, dass er persönlich nicht mehr mit einer Rückkehr von Havertz zu Bayer rechnet: "Ich erwarte, dass er nicht mehr zurückkommt", sagte Bosz. "Das ist aber nur meine Erwartung", ergänzte er. "Es kann immer sein, dass es nicht klappt am Ende im Fußball. Aber man verhandelt schon so lange, deshalb gehe ich als Trainer davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass er nicht mehr zurückkommt."

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Havertz wird wohl als erster Deutscher 100 Mio. Ablöse kosten

Havertz wird wohl der erste deutsche Spieler, der die Schallmauer von 100 Millionen Euro Ablöse bricht – zumindest mit eingerechneten Bonus-Zahlungen, die Chelsea im Laufe der kommenden Jahre zahlen muss. Zwei seiner künftigen Kollegen bei Chelsea kennt Havertz schon von der Nationalmannschaft: Antonio Rüdiger und den ebenfalls in diesem Sommer gewechselten Timo Werner. Angesprochen auf den möglichen Havertz-Deal zeigte sich Rüdiger am Dienstag auf einer DFB-Pressekonferenz hoffnungsvoll: "Mit Timo hat alles gut geklappt. Ich hoffe, dass dasselbe mit Kai auch passiert", sagte der Innenverteidiger im Hinblick auf mögliche Überzeugungsarbeit.