11. November 2020 / 09:46 Uhr

Kai Havertz spricht über Rekord-Ablöse: "Dafür kann ich nichts" - Titel-Träume mit Chelsea

Kai Havertz spricht über Rekord-Ablöse: "Dafür kann ich nichts" - Titel-Träume mit Chelsea

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kai Havertz hat sich zu der deutschen Rekord-Ablösesumme geäußert, die der FC Chelsea im Sommer für ihn bezahlt hat - und hegt Titel-Träume mit den Blues.
Kai Havertz hat sich zu der deutschen Rekord-Ablösesumme geäußert, die der FC Chelsea im Sommer für ihn bezahlt hat - und hegt Titel-Träume mit den "Blues". © imago images/PRiME Media Images/Rowland
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Nationalspieler Kai Havertz hat sich im Interview mit der "Sport Bild" über die deutsche Rekord-Ablösesumme geäußert, die der FC Chelsea im Sommer für ihn an Bayer Leverkusen gezahlt hat. "Dafür kann ich nichts", sagte Havertz - und erklärte auch, warum ein Titel mit Chelsea für ihn besonders viel wert wäre.

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Für eine Ablösesumme von 80 Millionen Euro, die mit Bonuszahlungen angeblich auf bis zu 100 Millionen Euro anwachsen kann, wechselte Kai Havertz im Sommer von Bayer Leverkusen zum FC Chelsea. Damit wurde der zuvor monatelang umworbene 21-Jährige zum teuersten deutschen Spieler aller Zeiten. Im Interview mit der Sport Bild machte Havertz jetzt aber klar, dass er sich mit der Summe nicht allzu sehr beschäftige. "Naja, so funktioniert eben der Fußballmarkt. Dafür kann ich nichts. Deshalb bewerte ich es nicht über", sagte der Jungnationalspieler.

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Havertz: "Titel mit Chelsea doch mehr wert"

Havertz war in diesem Sommer ungeachtet der für viele Klubs wirtschaftlich schwierig zu bewältigenden Coronavirus-Pandemie Teil einer Transfer-Offensive von Chelsea. Neben dem Ex-Leverkusener verpflichtete der Londoner Klub aus der Premier League unter anderem auch Angreifer Timo Werner von RB Leipzig (53 Millionen Euro Ablöse), Ben Chilwell von Leicester City (50,2 Millionen Euro) und Hakim Ziyech von Ajax Amsterdam (40 Millionen Euro). Ein regelrechter Umbruch also - und der war für Havertz offenbar auch einer der Gründe, sich gegen das angebliche Werben klangvoller Namen wie Real Madrid oder des FC Bayern München zu entscheiden. "Wir wollen hier etwas aufbauen und angreifen. Das motiviert mich sehr. Und dann ist ein Titel mit Chelsea doch viel mehr wert", betonte Havertz, der für die "Blues" bislang sieben Partien in der Premier League (ein Tor) und zwei in der Champions League absolvierte.

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Für die deutsche Nationalmannschaft kommt Havertz bislang auf zehn Länderspiele (zwei Treffer). Bis zur Europameisterschaft im kommenden Jahr möchte er sich einen Stammplatz beim DFB erkämpfen. "Das ist doch mal ein Ziel", stellte er klar. Den aktuellen Länderspiel-Zyklus mit der Testpartie gegen Tschechien an diesem Mittwoch (20.45 Uhr, RTL) sowie in der Nations League gegen die Ukraine am Samstag und in Spanien am kommenden Dienstag verpasst der 21-Jährige jedoch, weil er sich mit dem Coronavirus infiziert hat. "Mir geht's mittlerweile wieder besser. Wichtig ist, dass alle verstehen, dass es kein Spaß ist", warnte Havertz vor einer Covid-19-Erkrankung. Auch sein Nationalmannschafts-Kollege Ilkay Gündogan von Manchester City hat diese bereits durchgemacht. Er berichtete am Dienstag von einem emotionalen Telefonat mit seinem Großvater, der während der Infektion in großer Sorge um ihn gewesen sei.Pass