25. November 2022 / 11:38 Uhr

Stürmer-Debatte um DFB-Star Kai Havertz: "Die Positionsfrage nervt mich mittlerweile echt"

Stürmer-Debatte um DFB-Star Kai Havertz: "Die Positionsfrage nervt mich mittlerweile echt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Äußerte sich am Freitag auf der DFB-Pressekonferenz: Kai Havertz.
Äußerte sich am Freitag auf der DFB-Pressekonferenz: Kai Havertz. © Alexander Hassenstein/Getty Images
Anzeige

Bei der Auftaktniederlage gegen Japan hat Bundestrainer Hansi Flick Chelsea-Stürmer Kai Havertz ins Sturmzentrum beordert, dieser zeigte allerdings eine schwache Leistung. Auf die Frage, ob er sich auf der Position wohlfühle, reagierte Havertz genervt.

Kai Havertz gilt als flexibel einsetzbarer Offensivspieler. Bei seinem Verein FC Chelsea kommt er zwar vorrangig im offensiven Mittelfeld zum Einsatz, wird aber auch immer wieder als Mittelstürmer oder Rechtsaußen aufgestellt. Auch Bundestrainer Hansi Flick schätzt die Vielseitigkeit am 23-Jährigen und beorderte ihn bei der WM-Auftaktpleite gegen Japan (1:2) ins Sturmzentrum. Das Problem: Havertz zeigte eine schwache Leistung, bekam vom SPORTBUZZER im Anschluss die Note 5. Auf der DFB-Pressekonferenz am Freitag, bei der sich der Ex-Leverkusener den Fragen der Medienvertreter stellte, wurde er prompt auf seine Rolle im deutschen Team angesprochen – und gefragt, auf welcher Position er denn am liebsten spiele.

Anzeige

Mit deutlichen Worten stellte Havertz klar: "Die Positionsfrage nervt mich mittlerweile echt, muss ich sagen. Jeder weiß jetzt mittlerweile, dass ich flexibel einsetzbar bin, dass ich auf der Nummer neun spielen kann, dass ich auf der Nummer zehn spielen kann, dass ich rechts spielen kann, dass ich links spielen kann." Natürlich gebe es Unterschiede zwischen den verschiedenen Positionen, an seiner Motivation ändere dies aber nichts. "Ich gebe Gas, egal wo es im Endeffekt ist", so Havertz.

Kai Havertz: "Als Stürmer hast du die Verpflichtung, Tore zu schießen"

Die Aufgaben im Sturmzentrum seien anders, "als wenn du jetzt von der Zehn spielst, wenn du da ein bisschen besser im Spiel integriert bist", erklärte der gebürtige Aachener. Und weiter: "Du musst andere Räume finden als auf der Nummer neun. Aber wie gesagt: Ich kann da vorne wirklich viele Positionen spielen." Ob er die Chance dazu auch am Sonntag (20 Uhr/ZDF und Magenta TV) gegen Spanien bekommen wird, bleibt allerdings abzuwarten. Auch Havertz selbst weiß, "dass du als Stürmer die Verpflichtung hast, Tore zu schießen. Das habe ich gegen Japan jetzt nicht gemacht." Sollte er in zwei Tagen aber erneut in der Startelf stehen, "dann versuche ich wieder mein Bestes zu geben und der Mannschaft zu helfen".

[Anzeige] Alle Spiele der Fußball WM live und exklusiv in der Konferenz bei MagentaTV. Mit dem Tarif MagentaTV Flex für nur 10€ pro Monat, monatlich kündbar.