28. März 2019 / 14:36 Uhr

Stefan Kießling warnt Kai Havertz vor Transfer zum FC Bayern: "Käme zu früh für ihn"

Stefan Kießling warnt Kai Havertz vor Transfer zum FC Bayern: "Käme zu früh für ihn"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Stefan Kießling warnt Kai Havertz vor einem Wechsel zum FC Bayern.
Stefan Kießling warnt Kai Havertz vor einem Wechsel zum FC Bayern. © imago
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Nachdem die Gerüchte um einen Wechsel von Kai Havertz zum FC Bayern zuletzt erheblich an Fahrt aufnahmen, äußert sich Stefan Kießling zur Zukunft seines ehemaligen Leverkusener Teamkollegen

Der frühere Leverkusener Top-Stürmer Stefan Kießling hat seinen ehemaligen Teamkollegen Kai Havertz vor einem baldigen Wechsel zum FC Bayern gewarnt. "Für seine Entwicklung wäre ein weiteres Jahr in Leverkusen gut. Ein Klub wie Bayern zum Beispiel käme aus meiner Sicht noch zu früh für ihn. Er ist 19 und hat noch so viel Zeit", sagte der 35-Jährige, der seine Karriere nach der vergangenen Saison beendet hatte und nun als Referent bei Bayer 04 arbeitet, bei Sport1: "Aber die Angebote werden mit Sicherheit kommen, weil er einfach ein hervorragender Fußballer ist."

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Ob Havertz auf derartige Tipps hören wird? Kießling selbst scheint nicht zu 100 Prozent überzeugt. "Raten kann ich viel, was er dann macht, ist eine andere Sache", meinte der Ex-Nationalspieler, betonte jedoch auch: "Aber Kai hat bei uns noch einen Vertrag. Er ist ein ganz wichtiger Teil unserer Mannschaft, wir möchten so oft wie möglich international spielen. Das ist gut für die jungen Spieler, das ist gut für den Verein. Ich glaube, in dieser Konstellation ist noch einiges möglich."

Bayer fordert angeblich 100 Mio. für Havertz

Die Gerüchte um einen Havertz-Wechsel nach München hatten zuletzt wieder mächtig an Fahrt aufgenommen. Die Sport Bild berichtete, dass die Bayern den 19-Jährigen spätestens im Sommer 2020 holen wollen und nannte für den zu erwartenden Ablöse-Poker immense Summen. So sei der deutsche Rekordmeister bereit, 2020 rund 75 Millionen Euro nach Leverkusen zu überweisen. Bayer würde bei einem Betrag unter 100 Millionen Euro allerdings keinerlei Interesse an einem Deal haben. Havertz steht bei der Werkself bis 2022 unter Vertrag, eine Ausstiegsklausel gibt es dem Vernehmen nach nicht.

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Selbst hat sich der Nationalspieler bisher nicht wirklich konkret zu seinen Planungen geäußert. In einem Interview mit der Bild am Sonntag im vergangenen Monat sagte er zwar: "Mein Fokus liegt auf Leverkusen. Alles andere interessiert mich jetzt nicht." Gleichzeitig bezeichnete er den Fußball aber als "ein sehr schnelllebiges Geschäft ist, in dem es keine Garantien gibt." Pikant: Nachdem die Bayern am Mittwoch die Verpflichtung von Lucas Hernandez bekanntgaben, setzte Havertz bei einer Fotomontage auf Instagram ein "Like". Auf dem Bild war Hernandez im FCB-Trikot zu sehen. Später nahm der Leverkusener seine Aktion zurück.

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