11. August 2020 / 12:01 Uhr

Holland-Klub Heracles Almelo begrüßt Kai Havertz - Auch Eredivisie feiert Top-"Transfer"

Holland-Klub Heracles Almelo begrüßt Kai Havertz - Auch Eredivisie feiert Top-"Transfer"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Der von Leverkusen-Trainer Peter Bosz angekündigte Transfer von Kai Havertz zu Heracles Almelo löste in Holland Begeisterung aus. 
Der von Leverkusen-Trainer Peter Bosz angekündigte "Transfer" von Kai Havertz zu Heracles Almelo löste in Holland Begeisterung aus.  © imago images/Pool (Montage)
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Der holländische Klub Heracles Almelo hat mit Humor auf den Scherz-"Transfer" von Kai Havertz reagiert. Trainer Peter Bosz von Bayer Leverkusen hatte am Montag den Wechsel des deutschen Nationalspielers in die Eredivisie verkündet. 

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Humor haben sie in Almelo: Der niederländische Erstligist hat die verbale Vorlage von Leverkusens Trainer Peter Bosz aufgenommen und Kai Havertz scherzhaft als Neuzugang begrüßt. "Herzlich willkommen, Kai" schrieb der Klub am Montag auf seinen Kanälen in den sozialen Netzwerken über ein Foto, das den von internationalen Topklubs umworbenen deutschen Nationalspieler im Almelo-Trikot zeigt. Auch der offizielle Instagram-Account der Eredivisie begrüßte den vermeintlichen Neuzugang mit Begeisterung.

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Heracles reagierte damit auf einen Scherz von Havertz' aktuellem niederländischen Trainer. Auf die Frage, ob das 1:2 im Viertelfinale der Europa League gegen Inter Mailand am Montag das letzte Spiel des 21-Jährigen für Bayer 04 gewesen sei, hatte Bosz zum Spaß gesagt: "Ja, ich kann euch mitteilen, dass Kai Havertz nächstes Jahr bei Heracles Almelo spielt." An Havertz, der in Leverkusen noch einen Vertrag für die kommenden zwei Jahre hat, soll unter anderen der FC Chelsea großes Interesse haben.

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Bosz war zwischen 2004 und 2006 sowie zwischen 2010 und 2013 insgesamt fünf Spielzeiten Trainer in Almelo. Weder damals noch heute galt der Klub aus dem Osten der Niederlande als prominenter Akteur auf dem Transfermarkt. Bisheriger Rekordeinkauf ist Ricky van den Bergh, der 2007 für 800.000 Euro verpflichtet wurde. Havertz wäre mit rund 100 Millionen Euro Ablöse einige Preisstufen höher einzuordnen.

Völler beharrt auf hoher Ablöse

Für den FC Chelsea wäre die Ablöse dagegen wohl kein großes Problem. Noch halten sich die Londoner bedeckt, doch Trainer Frank Lampard lobte den deutschen Nationalspieler bereits in höchsten Tönen. In Leverkusen hat Havertz noch zwei Jahre Vertrag. Geschäftsführer Rudi Völler untermauerte bereits, dass ein Verkauf des Top-Talents nur zu den Konditionen der Werkself zustände käme. Andernfalls bliebe der 21-Jährige noch für mindestens eine Saison in Leverkusen.