30. August 2020 / 18:57 Uhr

Bericht: Kai Havertz fehlt beim Leistungscheck von Bayer Leverkusen – Chelsea-Transfer rückt näher

Bericht: Kai Havertz fehlt beim Leistungscheck von Bayer Leverkusen – Chelsea-Transfer rückt näher

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Wechsel von Kai Havertz zum FC Chelsea rückt offenbar immer näher.
Der Wechsel von Kai Havertz zum FC Chelsea rückt offenbar immer näher. © Norbert Schmidt Sport Photos
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Der Transfer von Kai Havertz zum FC Chelsea wird immer wahrscheinlicher. Der Nationalspieler fehlte laut "Bild" am Sonntag bei der obligatorischen Leistungsdiagnostik seines Noch-Klubs Bayer Leverkusen. Am Montag reist der 21-Jährige zur Nationalmannschaft.

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Der Abschied von Kai Havertz rückt bei Bayer Leverkusen offenbar immer näher. Wie die Bild am Sonntagabend berichtet, fehlte der Nationalspieler am Mittag bei der obligatorischen Leistungsdiagnostik vor dem Trainingsstart der Werkself am Montag. Während der 21-Jährige, der seit Wochen intensiv mit dem FC Chelsea in Verbindung gebracht wird, am Freitag und Samstag noch die beiden Corona-Tests mit seinen Teamkollegen über sich ergehen ließ, war er am Sonntag dann nicht mehr dabei.

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Klar ist: Havertz, der sich am Montag in Stuttgart mit seinen Kollegen von der Nationalmannschaft trifft, war ursprünglich für die vierstündige Einheit eingeteilt - trotz der Mehrbelastung durch die Berufung ins DFB-Team. Dass er im Gegensatz etwa zu Kevin Volland (der vor einem Wechsel nach Monaco steht) fehlte, dürfte ein weiterer Hinweis auf einen unmittelbar bevorstehenden Transfer des Mittelfeldspielers an die Stamford Bridge sein. Der Guardian meldete zeitgleich, der Wechsel von Havertz zu Chelsea sei "nur noch eine Frage der Zeit".

Chelsea soll 80 Millionen Euro Basis-Ablöse an Bayer überweisen

Chelsea rüstet auf dem Transfermarkt gewaltig auf, Havertz soll der Königstransfer dieses Sommers werden. Zuvor hatten die Londoner bereits die Verpflichtungen von Timo Werner von RB Leipzig, Ben Chilwell von Leicester City, PSG-Kapitän Thiago Silva, Nizza-Verteidiger Malang Sarr und Kreativspieler Hakim Ziyech von Ajax Amsterdam fixiert und dabei über 140 Millionen Euro ausgegeben.



Bereits in der vergangenen Woche hatte es Berichte von Bild und Guardian über eine Einigung zwischen Chelsea und Bayer gegeben. Die Eckdaten des Wechsels seien demnach wie folgt: Chelsea überweist sofort 80 Millionen Euro Fix-Ablöse nach Leverkusen, darüber hinaus kommen zehn Millionen Euro Bonuszahlungen mit "weichen", also sehr wahrscheinlichen Konditionen. Nochmals zehn Millionen Euro würden an Bayer fließen, sollte Havertz mit den Londonern die Premier League oder die Champions League gewinnen.

In den ersten fünf Jahren als Profi wurde Kai Havertz schon Champions-League-Sieger (Mitte) und Nationalspieler (rechts). Zur Galerie
In den ersten fünf Jahren als Profi wurde Kai Havertz schon Champions-League-Sieger (Mitte) und Nationalspieler (rechts). ©

Die angebliche Einigung zwischen Leverkusen und den Londonern wurde jedoch augenblicklich und energisch dementiert. "Das ist Blödsinn", schimpfte Bayers Sport-Geschäftsführer Rudi Völler gegenüber der dpa. Völler hatte sich zuvor in einem SPORTBUZZER-Interview zurückhaltend über den Transfer-Poker geäußert. Es mag ja in Zeiten von Corona tatsächlich sein, dass die Ablösesummen für viele Spieler gesunken sind. Aber Corona hin, Corona her - bei solchen Ausnahmespielern wie Havertz oder Jadon Sancho ist das nicht der Fall. Für sie gibt es keinen Corona-Preisnachlass", sagte der 60-Jährige.

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