20. Mai 2020 / 11:54 Uhr

Bericht: Liverpool, Chelsea und Manchester United wollen Havertz-Transfer – Konkurrenz für FC Bayern

Bericht: Liverpool, Chelsea und Manchester United wollen Havertz-Transfer – Konkurrenz für FC Bayern

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leverkusen-Star Kai Havertz ist offenbar auch in England heiß begehrt.
Leverkusen-Star Kai Havertz ist offenbar auch in England heiß begehrt. © 2020 Getty Images
Anzeige

Beim 4:1 in Bremen am Montag lieferte Leverkusen-Youngster Kai Havertz einmal mehr eine Top-Leistung ab. Gerüchte über ein Interesse des FC Bayern an ihm halten sich hartnäckig. Doch einem Bericht von "The Sun" zufolge, sind auch der FC Liverpool, Chelsea und ManUnited an Havertz interessiert.

Anzeige
Anzeige

Mit einem Doppelpack leitete Kai Havertz am Montagabend den 4:1-Sieg von Bayer Leverkusen bei Werder Bremen ein und stellte damit einmal mehr seine Klasse unter Beweis. Hartnäckig halten sich die Gerüchte, dass der FC Bayern das 20-jährige deutsche Super-Talent verpflichten könnte. Doch nun macht ein Trio aus der englischen Premier League dem deutschen Rekordmeister offenbar Konkurrenz: Wie The Sun berichtet beschäftigen sich nämlich auch der FC Liverpool, Chelsea und Manchester United mit einem Havertz-Transfer.

Mehr vom SPORTBUZZER

Dem Bericht zufolge ist ein Wechsel zum FC Bayern "alles andere als sicher" und ein Wechsel in die Premier League ebenso wahrscheinlich. Liverpool-Trainer Jürgen Klopp habe die Entwicklung von Havertz demnach in den vergangenen anderthalb Jahren genau verfolgt. Der 52-Jährige glaube, dass er in diesem Sommer zuschlagen müsste, um die Chance auf den offensiven Mittelfeldspieler nicht zu verpassen.

50 ehemalige Spieler von Bayer Leverkusen - und was aus ihnen wurde

Dimitar Berbatow, Bernd Schneider, Michael Ballack: Sie alle haben jahrlang ihre Schuhe für Bayer 04 geschnürt. Doch was wurde aus diesen und weiteren ehemaligen Spielern der Werkself? Der SPORTBUZZER zeigt 50 Ex-Profis von Bayer Leverkusen - und was sie heute machen. Zur Galerie
Dimitar Berbatow, Bernd Schneider, Michael Ballack: Sie alle haben jahrlang ihre Schuhe für Bayer 04 geschnürt. Doch was wurde aus diesen und weiteren ehemaligen Spielern der Werkself? Der SPORTBUZZER zeigt 50 Ex-Profis von Bayer Leverkusen - und was sie heute machen. ©

"Sun": Scouts von Manchester United beobachteten Havertz schon

Allerdings seien die Liga-Konkurrenten von Chelsea und ManUnited finanziell besser ausgestattet, um Havertz auf die Insel zu locken. Bei Chelsea wolle Frank Lampard mit Havertz Kreativität in das Mittelfeld bekommen, die dem Tabellen-4. unter seiner Führung bisher abgehe. Beim Rivalen aus Manchester habe man Havertz für den Fall vorgemerkt, dass Mittelfeld-Chef Paul Pogba den Verein verlassen sollte. Die Red Devils hätten Havertz dem Bericht zufolge im Laufe des vergangenen Jahres regelmäßig von ihren Scouts beobachten lassen.

Mehr vom SPORTBUZZER

Bosz glaubte an 100-Millionen-Ablöse für Havertz – vor der Corona-Krise

In Leverkusen hatte man sich - allerdings noch vor der Corona-Krise - mit einem künftigen Abgang des Youngsters abgefunden, dessen Vertrag noch bis 2022 läuft: "Er kann im nächsten Sommer nicht gehalten werden", sagte Trainer Peter Bosz der holländischen Zeitung Allgemeen Dagblad. Und: "Das wird ein Transfer über 100 Millionen Euro." B04-Geschäftsführer Fernando Carro hatte den Wert des Nationalspielers gar auf mindestens 126 Millionen Euro taxiert.

Diese Rechenspiele fanden allerdings vor der Corona-Zwangspause und den damit verbundenen wirtschaftlichen Einbußen für den Profi-Fußball statt. Durch die Krise ist ein Transfer in diesen Dimensionen deutlich unwahrscheinlicher geworden. "Dass der Transfermarkt im Sommer ein anderer sein wird, das ist so. Das müssen wir akzeptieren", hatte Leverkusen-Boss Rudi Völler kürzlich im Kicker eingeschätzt. In den Verhandlungen um Leroy Sané mit Manchester City profitiert der FC Bayern dem Vernehmen nach schon von der Entwicklung: Vor der Corona-Pause waren für Sané noch dreistellige Millionen-Summen im Gespräch, inzwischen bewegt sich die kolpotierte Summe eher in Bereichen um 50 Millionen Euro.