20. Juli 2020 / 20:11 Uhr

Bericht: Kai Havertz ist sich mit Chelsea einig - Leverkusen kassiert wohl hohe Ablöse

Bericht: Kai Havertz ist sich mit Chelsea einig - Leverkusen kassiert wohl hohe Ablöse

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Kai Havertz ist sich mit dem FC Chelsea offenbar über einen Wechsel einig.
Kai Havertz ist sich mit dem FC Chelsea offenbar über einen Wechsel einig. © FOTOAGENTUR SVEN SIMON
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Der Wechsel von Kai Havertz zum FC Chelsea rückt nach Informationen von "Sky" immer näher. Der deutsche Nationalspieler soll sich mit dem Premier-League-Klub nun über Gehalt und Vertragslaufzeit einig sein. Bayer Leverkusen könnte eine hohe Ablösesumme kassieren.

Kai Havertz hält bei Bayer Leverkusen wohl nichts mehr. Nachdem zuletzt der Kicker berichtete, dass der DFB-Star in diesem Sommer unbedingt wechseln möchte, legt nun Sky nach. Nach Informationen des TV-Senders ist sich Havertz mit dem FC Chelsea über einen Transfer einig. Die Vertragsmodalitäten sollen bereits geklärt sein. Nur noch die Klubs müssten sich einigen. Chelsea-Eigentümer Roman Abramowitsch soll den Transfer vereinsintern laut Bild zur Chefsache erklärt haben.

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Der FC Chelsea, der laut Medienberichten der einzige Klub ist, der sich Havertz leisten kann, baut sich aktuell eine Top-Mannschaft für die kommende Saison auf. Mit RB-Leipzig-Star Timo Werner und Ajax-Genie Hakim Ziyech stehen bereits zwei Top-Transfers für die kommende Saison fest. Auch die Vorstellung, in einem solchen Team zu spielen, soll Havertz reizen, wie der Kicker berichtete. So sehr, dass ihm laut BBC-Bericht sogar egal sein soll, ob die Blues in der kommenden Saison in der Champions League vertreten sein werden. Aktuell belegen die Londoner drei Spieltage vor Saisonende in der Premier League den dritten Platz und wären damit für die Königsklasse qualifiziert.

Wegen Havertz: Petr Cech soll mit Bayer Leverkusen verhandeln

In Leverkusen könnte bei einem Transfer des Shooting-Stars die Kasse klingeln. Laut Sky soll Chelsea bereit sein, 80 Millionen Euro Ablöse für Havertz zu bezahlen. Hinzu sollen noch diverse Boni kommen, die die Ablöse noch erhöhen könnten. Dem Bericht zufolge wird Torwart-Legende Petr Cech, aktuell technischer Berater der Blues, nach Saisonende der Premier League in der kommenden Woche nach Leverkusen reisen, um dort mit den Klub-Verantwortlichen zu verhandeln. Laut Bayer-Geschäftsführer Rudi Völler werde es bei einem Transfer "keinen Corona-Abschlag" geben. Leverkusen forderte zuletzt 100 Millionen Euro Ablöse für Havertz, soll aber auch bereit sein, eine niedrigere Anzahlung, die dann durch Boni erhöht wird, akzeptieren. Im Gespräch war deshalb seit der vergangenen Woche auch eine Ablöse von 70 Millionen Euro plus Boni im Wert von 30 Millionen Euro.

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Wann soll der Wechsel stattfinden? Für die Leverkusener ist klar, dass Havertz in der Europa League - am 6. August steht das Achtelfinal-Rückspiel gegen die Glasgow Rangers an (Hinspiel 3:1) - auf jeden Fall für die Werkself auflaufen soll. Für Völler sei es "selbstverständlich", dass die Top-Spieler bis zu einem etwaigen Europapokalfinale für ihren Verein antreten, sagte der Bayer-Boss im Juni dem Kölner Stadt-Anzeiger. "Jeder unserer Spieler würde das auch so wollen." Damit würde es anders als beim Werner-Transfer laufen. Der Stürmerstar wird das Final-Turnier der Champions League im August in Lissabon nicht mehr mit Viertelfinalist RB Leipzig bestreiten, sondern pünktlich am 1. Juli bei den Blues antreten. Bei Havertz sollen sich die Blues, so berichtet Sky, über einen Starttermin des neuen Arbeitsverhältnisses verhandlungsbereit zeigen.