28. März 2019 / 15:55 Uhr

Transfer zum FC Bayern und 100-Millionen-Ablöse: Kai Havertz bezieht Stellung

Transfer zum FC Bayern und 100-Millionen-Ablöse: Kai Havertz bezieht Stellung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nationalspieler Kai Havertz steht noch bis 2022 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag
Nationalspieler Kai Havertz steht noch bis 2022 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag © imago/DeFodi
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Kai Havertz spricht über den Wirbel rund um das angeblich intensive Werben des FC Bayern und die kolportierte Leverkusener Ablöseforderung in Höhe von 100 Millionen Euro.

Nach den Gerüchten um das intensive Werben des FC Bayern hat Kai Havertz nun selbst Stellung zu den Spekulationen um seine Zukunft bezogen. "Die Medien pushen das alles ein bisschen hoch. Ich weiß, dass ich hier einen Vertrag habe und will alles dafür tun, dass wir am Ende der Saison auf einem internationalen Platz stehen", sagte der Mittelfeldspieler dem TV-Sender Eurosport und äußerte sich auch zu den angeblich 100 Millionen Euro, die sein derzeitiger Klub Bayer Leverkusen bei einem Transfer im Sommer 2020 fordern würde.

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Mehr zu den Havertz-Spekulationen

"Ich glaube nicht alles, was in der Zeitung steht. Generell wird viel geredet. Manche Dinge stimmen, manche nicht. Ich persönlich kann mit den Schlagzeilen gut umgehen, weil ich weiß, was ich will", meinte Havertz. Die Sport Bild hatte zuvor berichtet, dass die Bayern rund 75 Millionen Euro für einen Wechsel bieten würden und auch die dreistelligen Millionen-Vorstellungen der Leverkusener beziffert. Havertz hat bei Bayer noch einen Vertrag ohne Ausstiegsklausel bis zum 30. Juni 2022 und soll auch bei zahlreichen europäischen Top-Vereinen auf der Wunschliste stehen.

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Bayer wollte sich zu den Transfergerüchten um den Teenager nicht äußern. "Zu irgendwelchen Spekulationen haben wir nichts zu sagen", hieß es am Donnerstag auf dpa-Anfrage. Der ehemalige Leverkusener Torjäger Stefan Kießling riet Havertz in einem Sport1-Interview von einem Wechsel nach München ab. "Für seine Entwicklung wäre ein weiteres Jahr in Leverkusen gut", sagte Kießling. Ein Klub wie die Bayern käme aus seiner Sicht "noch zu früh für ihn", meinte Kießling, der bei Bayer als Referent der Sport-Geschäftsführung tätig ist.