05. September 2020 / 10:55 Uhr

Kai Havertz verrät: Diese Rolle spielte Chelsea-Trainer Frank Lampard bei meiner Transfer-Entscheidung

Kai Havertz verrät: Diese Rolle spielte Chelsea-Trainer Frank Lampard bei meiner Transfer-Entscheidung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nationalspieler Kai Havertz freut sich nach seinem Wechsel zu Chelsea auf seinen neuen Trainer Frank Lampard.
Nationalspieler Kai Havertz freut sich nach seinem Wechsel zu Chelsea auf seinen neuen Trainer Frank Lampard. © Getty Images/imago images/Sportfoto Rudel (Montage)
Anzeige

Für Kai Havertz beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Der 21-Jährige wechselt von Bayer Leverkusen zum FC Chelsea in die Premier League. Nach seinem Rekord-Transfer verrät der nun teuerste deutsche Spieler aller Zeiten, was seine Entscheidungen zu Gunsten der Londoner beeinflusste.

Erst Timo Werner - und jetzt Kai Havertz: Mit dem 21 Jahre alten Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen hat der FC Chelsea den zweiten Bundesliga-Star in diesem Sommer verpflichtet. Für eine Summe von wohl bis zu 100 Millionen Euro wechselt der nun teuerste deutsche Spieler aller Zeiten nach London - und Havertz fiebert schon dem Trainingsstart entgegen, wie er in einem Interview auf der Chelsea-Vereinshomepage verriet. Schließlich dürfe er dann endlich unter seinem Vorbild Frank Lampard trainieren. "Ich kann es kaum erwarten, mit ihm zu arbeiten", sagte der Nationalspieler.

Anzeige

Havertz und Lampard: Das könnte ein Traum-Duo in der Premier League werden. Der 42 Jahre alte Coach der Blues ist eine echte Vereins-Ikone. Von 2001 bis 2014 absolvierte der Mittelfeldspieler über 400 Pflichtspiele für Chelsea. Zum Start der vergangenen Saison übernahm Lampard das Traineramt beim Team von der Stamford Bridge, und schaffte als Tabellen-Vierter die Qualifikation für die Champions League. Havertz ist begeistert von seinem künftigen Coach: "Natürlich spielte er eine große Rolle bei meiner Entscheidung, weil ich ihn als Spieler geliebt und oft gesehen habe", sagte Havertz. "Ich denke, ich kann von ihm lernen - nun, wo er Trainer ist."

Mehr vom SPORTBUZZER

Lampard fühlte während seiner Zeit als aktiver Spieler wie Havertz im offensiven Mittelfeld-Zentrum am wohlsten. "Er war sehr offensiv wie ich und er liebte es, Tore zu schießen - und ich liebe das Toreschießen auch. Deshalb denke ich, dass er mir in meinem Positionsspiel sehr weiterhelfen kann", meint der DFB-Star. Havertz hofft, unter Lampard den nächsten Schritt seiner Entwicklung zu machen.


Auch Real Madrid und der FC Bayern hatten Havertz im Visier

Die mit Leverkusen verpasste Qualifikation für die Champions League spielte beim Entschluss von Havertz, den Verein trotz eines Vertrages bis 2022 vorzeitig zu verlassen, nur eine untergeordnete Rolle. Sein Wechsel zu einem europäischen Top-Klub galt schon länger als ausgemacht. Als Interessenten wurden Real Madrid und der FC Bayern gehandelt, der sein Werben aufgrund der wirtschaftlichen Belastungen durch die Corona-Krise jedoch eingestellt hatte.

Chelsea hingegen schreckte die Ablöse trotz der derzeitigen Einnahmeausfälle nicht ab. Nach den Verpflichtungen von Werner (53 Millionen Euro) von RB Leipzig, Ben Chilwell (50 Millionen/Leicester) und Hakim Ziyech (Ajax Amsterdam/40 Millionen) investieren die „Blues“ ein weiteres Mal erstaunlich viel. Und Havertz will die hohe Ablöse rechtfertigen: "Ich will so viel erreichen, wie möglich", sagte der Neu-Londoner. "Natürlich ist es für mich ein großer Schritt. Es ist ein neues Land für mich, eine neue Kultur und es könnte für mich in den ersten drei Wochen etwas schwierig werden, aber dann, denke ich, will ich nur noch Fußball spielen und Spaß mit den Jungs haben."

Auch Titel sollen für Havertz am Ende herausspringen: "Natürlich will ich auch großen Erfolg haben. Wir wollen hier Titel gewinnen", so die Ansage des Zugangs, der einen Vertrag bis 2025 unterschrieb: "Chelsea ist immer ein großer Klub und sie wollen Trophäen gewinnen - und ich versuche mein Bestes, damit wir das erreichen."