08. August 2020 / 12:51 Uhr

Rudi Völler bestätigt Chelsea-Interesse an Kai Havertz und spricht Machtwort: "... sonst bleibt er noch ein Jahr"

Rudi Völler bestätigt Chelsea-Interesse an Kai Havertz und spricht Machtwort: "... sonst bleibt er noch ein Jahr"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Aus Sicht von Rudi Völler ist ein Havertz-Transfer in diesem Sommer nur zu den Bedingungen von Bayer Leverkusen darstellbar.
Aus Sicht von Rudi Völler ist ein Havertz-Transfer in diesem Sommer nur zu den Bedingungen von Bayer Leverkusen darstellbar. © imago images / Poolfoto / Revierfoto / Montage
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Leverkusens Geschäftsführer Rudi Völler hat in einem Interview mit der "Gazzetta dello Sport" über die Personalie Kai Havertz gesprochen. Einem Transfer würde der 60-Jährige nur zustimmen, wenn dieser zu "unseren Konditionen" erfolgt.

Geschäftsführer Rudi Völler hat Kai Havertz als stärksten Bayer-Fußballer seit vielen Jahrzehnten geadelt. „Er ist der beste, den ich hier in Leverkusen gesehen habe, und ich bin hier schon seit ewig. Wir hatten Emerson, Ballack, Zé Roberto, Kroos, aber die überflügelt er nochmal“, sagte Völler der italienischen Zeitung Gazzetta dello Sport am Samstag. Der ehemalige Nationalspieler war 1996 als Manager bei der Werkself eingestiegen. Der erst 21 Jahre alte Havertz sei „eine Mischung aus Ballack und Özil, hat aber von den beiden nur die besten Eigenschaften in sich“, meinte Völler.

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Völler: "Wenn jemand unsere Konditionen akzeptiert, ist das okay."

Der Nationalspieler wird deshalb auch von den größten Klubs umworben. „Wir wissen vom Interesse einiger Teams, vor allem von Chelsea“, sagte Völler und bestätigte damit die Avancen der Engländer. „Aber für uns ist die Sache einigermaßen einfach. Er hat noch zwei Jahre Vertrag. Wenn jemand unsere Konditionen akzeptiert, ist das okay, sonst bleibt er noch ein Jahr und wir sind glücklich. Es wird nicht einfach, aber für so einen Künstler gibt es keinen Covid-Rabatt.“

In den ersten fünf Jahren als Profi wurde Kai Havertz schon Champions-League-Sieger (Mitte) und Nationalspieler (rechts). Zur Galerie
In den ersten fünf Jahren als Profi wurde Kai Havertz schon Champions-League-Sieger (Mitte) und Nationalspieler (rechts). ©

Leverkusen trifft im Viertelfinale der Europa League am Montag auf Inter Mailand. Auf die Frage, ob Havertz bis dahin schon verkauft sein könnte und dementsprechend fehlen wird, antwortete Völler: „Natürlich spielt er, das will er selbst ja auch. Ich bin da ein bisschen altmodisch: Für mich ist eine Saison erst dann vorbei, wenn alle Spiel absolviert sind. Vorher geht niemand weg.“

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