03. Juni 2019 / 07:47 Uhr

Völler erklärt Supertalent: Kai Havertz ist ein Mix aus zwei Ex-DFB-Topstars 

Völler erklärt Supertalent: Kai Havertz ist ein Mix aus zwei Ex-DFB-Topstars 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayer-Boss Rudi Völler ist sich sicher: Kai Havertz hat alle Qualitäten, um ein Superstar zu werden.
Bayer-Boss Rudi Völler ist sich sicher: Kai Havertz hat alle Qualitäten, um ein Superstar zu werden. © imago images / Jan Huebner
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Kai Havertz hat mit Bayer 04 Leverkusen eine überragende Saison gespielt. Bayer-Boss Rudi Völler ist sich sicher, dass der 19-Jährige auch in der kommenden Saison für die "Werkself" aktiv sein wird. Auch Bundestrainer Joachim Löw lobt die Entwicklung des Mittelfeldspielers.

Bayer Leverkusens Geschäftsführer Rudi Völler hat Kai Havertz als einen der „am meisten umworbenen Spieler in ganz Europa“ bezeichnet. In einem Interview des Fachmagazins Kicker erklärte Völler, dass Havertz bei Bayer Leverkusen bleibe, sei eine fundamental wichtige Entscheidung gewesen. „Ihm sind keine Grenzen gesetzt. Doch bei allem Talent und allen sportlichen Fähigkeiten kommt bei ihm hinzu, dass er ein total geerdeter Mensch geblieben ist“, sagte Völler dem Blatt. Die Gefahr, dass er die Bodenhaftung verliere, bestehe laut Völler nicht.

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Er sieht Havertz als „einen Mix aus Michael Ballack und Mesut Özil“. Vom „Laufstil und der Eleganz wirkt er wie Özil, von der körperlichen Entwicklung, der Robustheit, der Kopfballstärke und der Torgefährlichkeit wie Michael in seinen Topjahren“, sagte Völler. Havertz wurde in vergangenen Wochen immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht - Völler betonte allerdings, dass Havertz in der kommenden Saison weiter in Leverkusen spielen werde.

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Löw lobt Havertz: "Außergewöhnlich gut"

Lob erhielt der Spieler auch vom Bundestrainer. „Mit 19 solch eine Saison zu spielen und 17 Tore zu erzielen ist außergewöhnlich gut“, sagte Joachim Löw dem Fachmagazin. „Bei Kai Havertz habe ich mich (...) nach dem ersten Training gefragt, ob er schon ein oder zwei Jahre bei uns wäre. Es wirkte, als wenn er mit allen anderen schon immer zusammengespielt hätte. Das habe ich zuvor ganz, ganz selten bei einem Spieler gesehen.“

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Löw mahnte allerdings auch: „Er wird noch einige Hindernisse überspringen müssen, und die sind hoch. Wir haben in diesen 15 Jahren beim DFB schon viele junge Spieler gesehen, die hochgepusht und hofiert wurden und die dann erst Talsohlen durchschreiten mussten, bis sie zu großen Spielern wurden.“

Als Beispiele nannte der Bundestrainer Lukas Podolski, Bastian Schweinsteiger und Miroslav Klose. „Manch andere, die ebenfalls hochtalentiert waren und hoch gehandelt wurden, sind in diesen 15 Jahren nach ein paar Länderspielen nicht mehr aufgetaucht.“