16. Juni 2020 / 06:37 Uhr

Bayer-Boss Carro: Noch keine Entscheidung über Havertz-Zukunft - "Viele Vereine haben Interesse"

Bayer-Boss Carro: Noch keine Entscheidung über Havertz-Zukunft - "Viele Vereine haben Interesse"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Man muss versuchen, eine Lösung zu finden, bei der das Ziel des Spielers mit unserem in Einklang gebracht werden kann, sagt Bayer-Boss Fernando Carro. 
"Man muss versuchen, eine Lösung zu finden, bei der das Ziel des Spielers mit unserem in Einklang gebracht werden kann", sagt Bayer-Boss Fernando Carro.  © (c) Copyright 2019, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Kai Havertz gilt aktuell als einer der umworbensten Spieler auf dem Transfermarkt. Ob und wohin der Nationalspieler seinen Klub im Sommer verlässt, ist laut Fernando Carro jedoch immer noch nicht klar. Der Boss von Bayer Leverkusen erklärte: "Zurzeit kann niemand sicher sagen, was passieren wird."

Über die Zukunft des umworbenen Nationalspielers Kai Havertz ist noch keine Entscheidung gefallen. Dies erklärte Bayer Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro im Kölner Stadt-Anzeiger. "Bei Kai Havertz sehe ich, dass viele Vereine Interesse an ihm haben“, sagte Carro. "Kai ist seit zehn Jahren bei uns. Ich sehe den Wunsch des Spielers, irgendwann in naher Zukunft einen nächsten Schritt zu machen.“ Den müsse man genauso respektieren wie die Tatsache, dass er einen Vertrag bis 2022 in Leverkusen habe.

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"Man muss versuchen, eine Lösung zu finden, bei der das Ziel des Spielers mit unserem in Einklang gebracht werden kann. Zurzeit kann niemand sicher sagen, was passieren wird“, unterstrich Carro. Sportchef Rudi Völler hatte zuvor erklärt, der Verein befinde sich im Transfergerangel um den 21 Jahre alten Havertz "in einer guten Position. Wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben, dass er bei uns bleibt.“

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Zuletzt war über Interesse des spanischen Rekordmeisters Real Madrid und des FC Chelsea berichtet worden. Beide Klubs sollen rund 80 Millionen Euro geboten haben. Laut Medienberichten soll Bayer aber nicht bereit sein, den Jung-Nationalspieler unter 100 Millionen Euro abzugeben. Auch der FC Bayern gilt als Interessent.

Havertz selbst hatte sich nach dem Bundesliga-Neustart ebenfalls geäußert: "Im Moment konzentriere ich mich voll auf Leverkusen. Die Spiele mit Bayer stehen im Vordergrund, für alles andere werden wir am Ende der Saison eine Lösung finden."

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Vor der Corona-Zwangspause galt ein Wechsel im Grunde als gesichert. "Er kann im nächsten Sommer nicht gehalten werden", sagte Leverkusens Trainer Peter Bosz einer holländischen Zeitung - und nannte auch gleich einen Wunschpreis: Es werde "ein Transfer über 100 Millionen Euro", sagte der Ex-BVB-Coach. Doch Corona hat nicht nur den Spielplan durcheinander gewirbelt, sondern auch vermeintliche Gewissheiten auf dem Transfermarkt.