26. Januar 2021 / 19:50 Uhr

Kaiserslautern verurteilt rassistische Banner vor Türkgücü-Partie: "Es ist unerträglich"

Kaiserslautern verurteilt rassistische Banner vor Türkgücü-Partie: "Es ist unerträglich"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Fans und Verantwortliche des 1. FC Kaiserslautern haben rassistische Banner im Stadionumfeld scharf verurteilt.
Fans und Verantwortliche des 1. FC Kaiserslautern haben rassistische Banner im Stadionumfeld scharf verurteilt. © imago images/Eibner (Montage)
Anzeige

Der 1. FC Kaiserslautern hat rassistische Banner, Aufkleber und Flyer einer rechtsextremen Partei vor dem Spiel gegen Türkgücü München scharf verurteilt. Die Partei "3. Weg" hatte den Gegner aus München vor dem Spiel mit der Aktion rassistisch beschimpft.

Anzeige

Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat rassistische Anfeindungen gegen den sportlichen Rivalen Türkgücü München scharf verurteilt und in einem offenen Brief Stellung bezogen. Aufsichtsratsboss Rainer Keßler sagte: "Es ist unerträglich, dass rechte Gruppierungen den Versuch unternehmen, den 1. FC Kaiserslautern – seinen Namen, seine Historie und Werte – sowie das Fritz-Walter-Stadion für menschenverachtende Parolen und ihre Ideologien zu missbrauchen."

Anzeige

Lautern-Fans weisen "III. Weg" in die Schranken

Im Vorfeld hatte die rechtsextreme Partei "Der III. Weg" direkt vor dem Stadion Banner mit der Aufschrift "Türkgücü nicht willkommen" platziert und dazu in der Stadt tausende Banner verteilt. Der Traditionsklub aus der Pfalz veröffentlichte dazu vor dem Spiel am Dienstagabend (19.00 Uhr) einen Tweet mit einer Antwort seiner Fans: "Maul halten, wenn die Westkurve spricht! Wer hier willkommen ist, entscheidet nicht ihr!"

Mehr vom SPORTBUZZER

Sowohl Inhalt als auch Ort der Darstellung seien für die FCK-Verantwortlichen "nicht zu tolerieren". Der Verein verwies auf das Betze-Lied, in dem es heißt: "Jeder Klub ist uns willkommen, jede Mannschaft gern gesehen." Stattdessen seien es "Nazis und Rechtsextremisten wie ihr, die auf dem Betze nicht willkommen sind", richtete der Verein an die Partei aus.