13. Dezember 2019 / 17:04 Uhr

Kalendershooting: Perspektivwechsel bei Turbine Potsdam

Kalendershooting: Perspektivwechsel bei Turbine Potsdam

Stephan Henke
Märkische Allgemeine Zeitung
Turbine-Torhüterin Vanessa Fischer auf dem Pferd von Fünfkämpferin Janine Kohlmann.
Turbine-Torhüterin Vanessa Fischer auf dem Pferd von Fünfkämpferin Janine Kohlmann. © Mediengruppe Thiel/Jennifer Schröder
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Frauen-Bundesliga: Der 1. FFC Turbine Potsdam gastiert zum Jahresabschluss beim noch sieglosen Tabellenschlusslicht FF USV Jena.

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Vanessa Fischer hat ihre neue Perspektive ganz bewusst gewählt. „In der Kabine hing eine Liste mit den zwölf Sportarten. Ich habe mich beim Fünfkampf eingetragen und da auch direkt das Reiten gewählt“, erzählt die Torhüterin von Turbine Potsdam. Und so kam es, dass sie für das Fotoshooting zum neuen Turbine-Jahreskalender auf dem Pferd der Modernen Fünfkämpferin Janine Kohlmann Platz nahm.

„Als ich dann ganz alleine oben saß, war es schon ein bisschen komisch. Als Janine das Pferd nicht festgehalten hat, hatte ich schon ein bisschen Angst, aber es hat auf jeden Fall Spaß gemacht“, sagt die 21-Jährige, die gemeinsam mit Teamkollegin Karoline Smidt Nielsen zum Fünfkampf-Fotoshooting mit Janine Kohlmann und Patrick Dogue ging. „Ich fand die Idee mit dem Kalender generell cool, es war wirklich interessant, welche Sportarten es in Potsdam noch so gibt“, erzählt Fischer. Insgesamt zwölf Motive wurden für den Kalender ausgewählt, unter anderem beim Kanurennsport, Wasserball und Judo.

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Am Sonntag (14 Uhr) werden Vanessa Fischer und ihre Kolleginnen dann wieder auf gewohntem Terrain auflaufen, wenn sie beim Tabellenschlusslicht USV Jena antreten. „Unser Ziel ist es natürlich, mit drei Punkten nach Hause zu fahren und das Jahr mindestens auf dem fünften Tabellenplatz zu beenden. Wir wissen, dass wir den Gegner nicht unterschätzen dürfen, auch wenn Jena bislang nur zwei Punkte geholt hat“, sagt Fischer, die seit dieser Saison Stammkeeperin bei Turbine ist.

Erste Eindrücke vom Turbine-Jahreskalender 2020.

Karoline Smidt Nielsen mit Patrick Dogue vom OSC Potsdam. Zur Galerie
Karoline Smidt Nielsen mit Patrick Dogue vom OSC Potsdam. © Ronny Rieger

„Am Anfang war ich nicht wirklich zufrieden mit meinen Spielen, aber ich habe mich mit der Zeit immer mehr verbessert und mit den letzten Spielen war ich zufrieden, weil ich auch den ein oder anderen Ball halten konnte“, erzählt sie.