03. September 2016 / 07:45 Uhr

Kamenzer erwarten den 1. FC Lok Leipzig

Kamenzer erwarten den 1. FC Lok Leipzig

Jürgen Schwarz
Dresdner Neueste Nachrichten
Kamenzer erwarten den 1. FC Lok Leipzig
Kamenzer erwarten den 1. FC Lok Leipzig © Christian Modla
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Im Fußball-Sachsenpokal steigt am Wochenende die 3. Runde

Dresden. An diesem Wochenende steht die 3. Hauptrunde um dem Fußball-Sachsenpokal auf dem Programm. Lediglich die Partie zwischen Gelb-Weiß Görlitz und Chemie Leipzig wurde noch nicht terminiert. Nach Freilosen in den ersten beiden Runden sind auch der Chemnitzer FC und der FSV Zwickau am Start. Neben den beiden sächsischen Drittligisten sind noch vier Regionalligisten, vier Oberligisten sowie jeweils elf Landesligisten und Landesklässler im Rennen.

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Der FC Oberlausitz gastiert beim Landesligisten in Taucha. Nach vier Punktspiel-Niederlagen infolge kommt die Partie für die Neugersdorfer gerade recht, um sich wieder ein Erfolgserlebnis zu verschaffen. Nicht mehr dabei ist Vedat Temel, der kurz vor Transferschluss zum Oberligisten Einheit Rudolstadt wechselte. Budissa Bautzen nach Bad Muskau. Normalerweise eine Pflichtaufgabe für die Spreestädter, hätte es nicht vor einem Jahr das Desaster in der Parkstadt gegeben. Budissa verlor in der Pücklerstadt mit 1:2 (0:0) und sorgte damit für die Blamage der Runde. „Wir wollen den Schwung vom ersten Punktspielsieg gegen Neustrelitz mit nach Bad Muskau nehmen, um die Revanche in Angriff zu nehmen“, sagt Trainer Reimund Linkert.

Eine Überraschung liegt eventuell in Pirna-Copitz in der Luft. Der VfL hat Oberligist* Bischofswerdaer FV* zu Gast. Insgesamt vier Spieler des aktuellen VfL-Kaders liefen bereits für Schiebock auf: Falk van Kolck, Erik Weskott, John-Benedikt Henschel und Maximilian Dietze.


Die wohl attraktivste Begegnung führt Einheit Kamenz und Regionalliga-Aufsteiger 1. FC Lok Leipzig zusammen. Die Lessingstädter waren im letzten Wettbewerb bis ins Halbfinale vorgedrungen, hatten auf dem Weg dorthin nacheinander drei Oberligisten ausgeschaltet. „Wir rechnen uns auch gegen Lok etwas aus“, sagt Trainer Frank Rietschel. Der Verband hat die Partie als Sicherheitsspiel eingestuft, rund 400 Leipziger Fans werden erwartet.

Einen attraktiven Kontrahenten erwarten auch die Laubegaster mit Oberligist VFC Plauen. Spielmacher der Vogtländer ist der erfahrene Falk Schindler. Der 37-Jährige gebürtige Dresdner war 2008 vom SC Borea nach Plauen gewechselt und steht beim VFC inzwischen auf der Inventarliste. Der Radebeuler BC reist zu Blau-Weiß Leipzig und hat voraussichtlich Philip Heineccius dabei. Der 28-Jährige hat seinen Vertrag bei Budissa Bautzen aufgelöst und beim RBC unterschrieben. Bitter für den SC Borea, der sich große Hoffnungen auf eine Verpflichtung gemacht hatte. Heineccius hatte sich in den letzten Wochen im Jägerpark fit gehalten.