10. Mai 2019 / 15:21 Uhr

"Es ist gar nichts geschafft": Schubert will mit Eintracht Braunschweig siegen und feiern!

"Es ist gar nichts geschafft": Schubert will mit Eintracht Braunschweig siegen und feiern!

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
André Schubert hat keine Lust auf Rechnen. Er will mit Eintracht Braunschweig gegen den Halleschen FC gewinnen - und anschließend den Klassenerhalt feiern.
André Schubert hat keine Lust auf Rechnen. Er will mit Eintracht Braunschweig gegen den Halleschen FC gewinnen - und anschließend den Klassenerhalt feiern. © imago images / Picture Point LE
Anzeige

Darauf gucken, was die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt machen? Das ist nicht die Sache von André Schubert. Ein Sieg und Eintracht Braunschweig hat den Abstieg aus der 3. Liga abgewendet - so einfach geht die Rechnung des Trainers der Löwen.

Anzeige
Anzeige

Schafft Eintracht Braunschweig am Samstag den vorzeitigen Klassenerhalt? Der einst abgeschlagene Tabellenletzte der 3. Liga tritt um 13.30 Uhr beim Halleschen FC an. Dieser hofft noch auf Platz drei, ist aber von anderen Ergebnissen abhängig.

Sieg = Klassenerhalt

Das ist die Eintracht nur nachrangig, denn sie hat es selbst in der Hand, das Wunder von Braunschweig schon am vorletzten Spieltag klarzumachen. Ein Sieg würde definitiv den Nichtabstieg sichern. „Das bedeutet, dass wir uns nicht an dem orientieren, was die anderen machen“, sagt Trainer André Schubert.

Mehr über Eintracht Braunschweig

Es ist jedoch auch möglich, das Ziel mit einem Remis oder gar einer Niederlage zu erreichen. Ein Unentschieden reicht beispielsweise, wenn gleichzeitig aus dem Quartett Lotte, Jena, Großaspach, Köln maximal ein Team siegt. Es gibt auch noch diverse andere mögliche Konstellationen, wie es reichen könnte. Nach jetzigem Stand ist man nur mit 46 Zählern definitiv durch.

Schubert mag keine Rechenspiele

Doch für solche Rechenspiele ist Schubert nach wie vor nicht zu haben. Er sagt: „Der ungünstigste Fall, dass Mannschaften hinter uns punkten, ist nicht unrealistisch – da muss man nicht wahnsinnig viel Fantasie haben.“ Alle spielen am Samstag zeitgleich. Heißt: Tausende Braunschweiger Fans werden ab 13.30 Uhr wohl vermehrt aufs Smartphone schauen, um zu wissen, wie es in Cottbus, Unterhaching, Meppen, München und Großaspach steht. Da nämlich spielen die immerhin sieben Konkurrenten der Blau-Gelben, drei Absteiger werden noch gesucht.

Bilder vom Spiel der 3. Liga zwischen dem VfR Aalen und Eintracht Braunschweig

Der Aalener Matthias Morys (links) will Braunschweigs Robin Becker den Ball abnehmen. Zur Galerie
Der Aalener Matthias Morys (links) will Braunschweigs Robin Becker den Ball abnehmen. ©
Anzeige

Ein bisschen kam in der vergangenen Woche bereits das Gefühl auf, es könne nichts mehr passieren. Schubert wäre aber nicht Schubert, wenn er bei so etwas nicht dazwischengrätschen würde. „Wir kämpfen um die nackte Existenz, wir sind gnadenlos vom Abstieg bedroht“, stellt er klar und ergänzt: „Es ist gar nichts geschafft, null, wir sind nicht durch. Wer das nicht begriffen hat, dem kann ich nicht helfen.“

Defensiv muss es besser laufen

Bei seinem Team sieht er die Gefahr der Leichtfertigkeit eher nicht. „Die Mannschaft selbst ist da gut im Thema. Es gibt nicht den Hauch von einem Spannungsverlust.“ Das ist insofern auch nötig, weil der Coach zuletzt trotz eines 3:1-Sieges einiges zu bemängeln hatte. Schubert: „Wir haben in Aalen viel zu viele Torschüsse zugelassen. Wenn wir so verteidigen wie in Aalen, haben wir keine Chance.“

ANZEIGE: 50% auf dein Präsentations-Trainingsanzug! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Peine
Sport aus aller Welt