29. März 2019 / 09:32 Uhr

Kann der TSV Wankendorf Eidertal Molfsee nochmal richtig ärgern?

Kann der TSV Wankendorf Eidertal Molfsee nochmal richtig ärgern?

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
In Heikendorf vekaufte sich Wankendorf (Tobias Jantzen, vorne) teuer. Jetzt geht es gegen Eidertal. Arber Azemi fährt mit dem HSV nach Pansdorf.
In Heikendorf vekaufte sich Wankendorf (Tobias Jantzen, vorne) teuer. Jetzt geht es gegen Eidertal. Arber Azemi fährt mit dem HSV nach Pansdorf. © Uwe Paesler
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Mit dem Heimspiel gegen die SpVg Eidertal Molfsee (Sonntag, 15 Uhr) steht dem TSV Wankendorf auf seiner Abschiedstournee durch die Fußball-Landesliga Holstein die nächste Aufgabe bevor.

Rein tabellarisch betrachtet dürfte die Favoritenrolle klar sein, dennoch birgt das Duell eine gewisse Brisanz, wenn man sich die Geschehnisse des letzten Duells vor Augen führt. Schließlich feierten die Wankendorfer am elften Spieltag einen sensationellen 2:1-Auswärtserfolg in Molfsee.Für die Wankendorfer war es der erste dreifache Punktgewinn überhaupt und für die zuvor so furios in die Saison gestarteten Eidertaler ein unerwarteter Nackenschlag. Wird es beim bevorstehenden Aufeinandertreffen erneut einen Coup des Tabellenletzten geben? Wankendorfs Trainer Heiko Hansen tut sich mit einer Einschätzung jedoch nicht leicht: „In unserer Situation fällt Optimismus zwar schwer, aber grundsätzlich denke ich, dass uns Eidertal ganz gut liegt. Vor allem die Tatsache, dass sie im tabellarischen Niemandsland unterwegs sind, könnte ein Vorteil sein. Andererseits will Molfsee sicherlich auch nicht zweimal gegen das abgeschlagene Tabellenschlusslicht verlieren.“ Hoffnung schöpfen kann Wankendorfs Trainer jedenfalls aus den letzten Auftritten seines Teams. „Uns fehlt vielleicht hier und da die Ruhe und die Qualität für die Landesliga, und bei uns existieren sicherlich auch taktische und konditionelle Defizite, doch in Sachen Engagement konnte man dem Team zuletzt keinen Vorwurf machen“, so Hansen. Ein guter Beleg für diese Einschätzung stellte das jüngste 1:3 beim Heikendorfer SV dar, wo der TSVW an einem Punktgewinn schnupperte, sich nach dem Traumtor von HSV-Akteur Timo Martens aber mit der Niederlage arrangieren musste.

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Diese Spieler haben Holstein Kiel in der Vergangenheit geprägt:

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Von 2018 bis 2021 stand Janni Serra bei Zweitligisten Holstein Kiel unter Vertrag. In dieser Zeit kam der Stürmer 91 Mal zum Einsatz und erzielte 35 Tore. Nach seinem Vertragsende bei Holstein Kiel wechselt Serra zur Saison 2021/22 in die Bundesliga zu Arminia Bielefeld. ©

Chancen noch die Klasse zu halten, hat hingegen die TSG Concordia Schönkirchen, die am Sonntag bei der Zweitvertretung des SV Eichede gastiert. Bereits am Sonnabend im Einsatz sind der Heikendorfer SV und der TSV Klausdorf, die sich mit ihren direkten Tabellennachbarn Manschaften messen müssen. Während die Elf von HSV-Coach David Lehwald beim TSV Pansdorf antritt, geben die Klausdorfer ihre Visitenkarte beim punktgleichen FC Dornbreite Lübeck ab.