30. Mai 2019 / 11:56 Uhr

Kann Lok Engelsdorf seine Negativserie beenden?

Kann Lok Engelsdorf seine Negativserie beenden?

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Die Kader der 2. Kreisklasse-Nord im Überblick.
Leipzigs Stadtligisten haben noch drei Spieltage vor der Brust. (Symbolbild) © Archiv
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Die Engelsdorfer Elf tritt am Samstag beim Stadtliga-Schlusslicht SV Brehmer an , während Meister und Aufsteiger SV Tapfer auf Abschiedstour geht.

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Leipzig. Die Stadtmeisterschaft im Fußball ist entschieden, der SV Tapfer kann also an den verbleibenden drei Spieltagen entspannt ins Publikum winken. So am Sonntag, 15 Uhr, bei der Spielvereinigung. Die ist als Drittletzter der Tabelle allerdings keineswegs im entspannten „Winke-Modus“, sondern kämpft noch um den Klassenerhalt. Folglich wird das für Tapfer an der Demmeringstraße kein Spaziergang, auch wenn der neue Stadtmeister keine Punkte mehr braucht. Und selbige einfach abzuschenken wäre gegenüber der Konkurrenz unfair und anrüchig.

Bereits eine Stunde früher wird an der Holzhäuser Straße angepfiffen, wo der SV Brehmer den Abstieg besiegelt bekommt, wenn er das Heimspiel gegen Lok Engelsdorf nicht gewinnt. Die Gäste indes würden gern ihre Negativserie beenden, die Lok hat die letzten fünf Partien durchweg verloren und wandelt damit auf Brehmers Spuren. Der letzte Engelsdorfer Sieg datiert vom 17. April und gelang ausgerechnet gegen den Tabellenzweiten Chemie II. Die Grün-Weißen können nicht mehr Erster werden, aber auch nicht mehr auf Rang drei zurückfallen. Ihre letzten drei Spiele sind also eine Art Auslaufen, das am Sonnabend, 15 Uhr, daheim gegen die Zweite des VfB Zwenkau beginnt. Zur gleichen Zeit empfängt der Tabellendritte SV Panitzsch/Borsdorf den -vierten Olympia, der nur einen Punkt hinter den Gastgebern lauert und also per Auswärtssieg an den Platzherren vorbeiziehen könnte. Ebenfalls am Sonnabend treffen sich Eintracht Süd (Rang 8) und der mit nur einem Punkt mehr auf Platz sechs liegenden SV Lindenau (Anstoß bereits 14 Uhr), TuS Leutzsch (9.) und der Vorletzte Lipsia II sowie der LSV Südwest (5.) und Rotation 1950 II (12.).

Am Sonntag, 15 Uhr, steht zudem die Begegnung Motor Gohlis-Nord gegen Eintracht Schkeuditz an. Die Eintracht erwies sich vorige Woche als Meistermacher, als sie Chemie II 2:0 bezwang und damit den Weg vorzeitig für Tapfer freimachte. Der diesmalige Gegner aus Gohlis hat andere Probleme, nämlich den Liga-Verbleib noch nicht ganz sicher, zeigte sich in den letzten Wochen jedoch in zuversichtlich stimmender Form.

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