21. März 2020 / 07:58 Uhr

„Kann sehr ungeduldig und nervig werden“: RB Leipzigs Konrad Laimer im Interview

„Kann sehr ungeduldig und nervig werden“: RB Leipzigs Konrad Laimer im Interview

Thomas Fritz
Leipziger Volkszeitung
RB Leipzigs Konrad Laimer ist eine wichtige Stütze im Spiel der Roten Bullen. Hier schirmt er den Ball vor Ben Davies (Tottenham Hotspur) ab. 
RB Leipzigs Konrad Laimer ist eine wichtige Stütze im Spiel der Roten Bullen. Hier schirmt er den Ball vor Ben Davies (Tottenham Hotspur) ab.  © GEPA pictures
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RB Leipzigs Mittelfeldmann Konrad Laimer hat in der „Sky“-Sendung „Dein Verein“ aus dem Nähkästchen geplaudert. Der 22-Jährige sprach über seinen Alltag während der Corona-Krise, Kochexperimente, seinen Lieblingsnachtisch, seine größte Macke und erklärte, warum er sich mit Marcel Sabitzer so gut auf dem Feld versteht. Die wichtigsten Aussagen im Überblick.

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Laimer über Einschränkungen durch den Corona-Virus

„Ich versuche mich an all das zu halten, was vorgegeben ist und eigentlich immer zuhause zu bleiben. Ich versuche trotzdem, Spaß zu haben und ein paar Aufgaben zu finden, ein bisschen was zu machen, wozu man vorher vielleicht keine Zeit gefunden hat. Ich muss meiner Freundin beim Aufräumen helfen, beim Putzen helfen, bei den ganzen normale Sachen. Da kann ich ihr jetzt mal ein bisschen zur Hand gehen. Dann probieren wir, ein paar neue Sachen zu kochen. Bis jetzt läuft es gut, ich finde immer eine neue Aufgabe. Mal schauen, wie es weiter geht.“

Über sein aktuelles Lieblingshobby

„Es wird gerade schon sehr viel Playstation gespielt. Man ist halt zuhause und ich glaube, das ist eine sehr gute Möglichkeit, mit Freunden in Kontakt zu treten und Spaß zu haben. Genau so ist es bei mir. Ich spiele gerne Fortnite“

DURCHKLICKEN: Konrad Laimer bei RB Leipzig

Konrad Laimer spielt bei RB Leipzig im zentralen Mittelfeld Zur Galerie
Konrad Laimer spielt bei RB Leipzig im zentralen Mittelfeld ©

Über seine Anfänge als Außenverteidiger in Leipzig

„Ich war immer schon Mittelfeldspieler. Es war eigentlich neu für mich, Außenverteidiger zu werden, vor allem in der ersten Saison, wo ich gekommen bin. Ich war jung, ich wollte einfach spielen, mir war es egal, wo. Schlussendlich habe ich mich trotzdem in der Zentrale am wohlsten gefühlt und bin froh, dass ich das Vertrauen bekommen habe, über längere Zeit auf der Position zu spielen. Ich glaube, man merkt schon, dass ich mich in der Mitte einen Tick wohler fühle als auf der Seite, obwohl ich auf der Seite auch spielen kann.“

Über seine Beziehung zu Marcel Sabitzer

„Wir kennen uns schon lange. Wir wissen, was der andere kann, wie der andere spielt. Wir helfen uns einfach gegenseitig auf dem Platz. Das ist generell wichtig, dass sich die ganze Mannschaft gut versteht und gewisse Abläufe drin sind (…). Mit Sabi passt die Abstimmung. Wir verstehen uns auf dem Feld und ich hoffe, dass es in Zukunft auch so weitergeht.“

Über Sabitzers Emotionen im Training

„Früher konnte Sabi einfach nicht verlieren. Wenn er dann verloren hat, dann ist er einfach sauer gewesen. Nicht auf einen anderen Spieler, sondern weil er verloren hat. Es gehören einfach Emotionen dazu im Training. Ich bin so ein Typ, der nimmt das nicht so ernst, weil ich auch nicht happy bin, wenn ich ein Trainingsspiel verliere oder im richtigen Spiel. Ich will immer gewinnen. So ein Typ ist und war Sabi schon immer.“

Über seine robuste Spielweise

„Ich bin ein Spieler, der kann nicht verlieren. Ich geb` immer mein Bestes. (…) Ich haue immer alles rein, was geht. Natürlich muss man aufpassen mit gelbroten Karten oder sonst irgendwas. Da versuche ich schon, in der einen oder anderen Situation einfach schlau zu sein und gewisse Fouls nicht zu machen. Schlussendlich will ich immer den Ball erobern. Manchmal geht’s gut, manchmal geht’s nicht gut.“

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Über seine Freundschaft zu Stefan Lainer (Borussia Mönchengladbach) und Xaver Schlager (VfL Wolfsburg)

„Ich kenne die beiden schon sehr lange und wir verstehen uns sehr gut. Es macht immer wieder Spaß, wenn ich sie treffe und wir gegeneinander spielen. (…) Ich hoffe, dass wir ein Leben lang befreundet sind.“

Über seine größte Macke

„Ich hab ja schon gesagt, dass ich sehr ehrgeizig bin, vielleicht manchmal ein bisschen zu ehrgeizig (...) Das gehört einfach dazu. Ich bin ein bisschen ein ungeduldiger Mensch. Wenn irgendetwas nicht genau dann stattfindet, wenn ich es geplant hab, dann kann ich sehr ungeduldig und sehr nervig werden. Das hat meine Freundin ein paar Mal erleben müssen. Ich glaube, kein Mensch ist perfekt.“

Über seine Lieblingsnachspeise

„Da kann man nicht viel falsch machen, wenn man einen guten Kaiserschmarrn als Nachspeise hat. Dann ist das Wohlbefinden sehr gut.“

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