15. August 2018 / 11:46 Uhr

Kann sich Hannover 96 die Dienste von Papy Djilobodji leisten? 

Kann sich Hannover 96 die Dienste von Papy Djilobodji leisten? 

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Sie bildeten schon das Innenverteidiger-Duo beim Senegal, nun könnte Papy Djilobodji den Abgang von Salif Sané und die Verletzung von Timo Hübers kompensieren. 
Sie bildeten schon das Innenverteidiger-Duo beim Senegal, nun könnte Papy Djilobodji den Abgang von Salif Sané und die Verletzung von Timo Hübers kompensieren.  © imago/Claus Bergmann
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Ja, Hannover 96 holt noch einen Innenverteidiger. Wer das sein wird, ist noch nicht klar. Ein heißer Anwärter ist der in der Bundesliga bekannte Papy Djilobodji. Doch ist genug im Portemonnaie für den Nationalmannschaftskollegen von Salif Sané?

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Das Versprechen steht: „Wir werden noch einen Innenverteidiger verpflichten“, erklärt der 96-Chef. Martin Kind bestätigt, „es werden Ge­spräche mit mehreren Kandidaten geführt“. Bis zum 31. August hätte 96 Zeit, die Stelle in der Abwehr zu besetzen.

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Sané-Verschnitt mit Bundesliga-Vergangenheit

Erste Wahl ist dabei Papy Djilobodji. Mit 1,93 Metern ist der 29-Jährige nur drei Zentimeter kleiner als der bisherige 96-Abwehrturm Salif Sané.

Beide haben auch schon zusammen für den Senegal verteidigt. Vor fünf Monaten standen sowohl Sané als auch Djilobodji beim 0:0 gegen Bosnien-Herzegowina auf dem Platz. Djilobodji schaffte es anders als Sané dann aber nicht zur WM.

Das sind die Neuzugänge von Hannover 96 aus England seit 2000:

<b>Kevin Wimmer:</b> Im Sommer 2018 für 1,5 Millionen Euro Leihgebühr von Stoke City. Zur Galerie
Kevin Wimmer: Im Sommer 2018 für 1,5 Millionen Euro Leihgebühr von Stoke City. ©
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Die Bundesliga kennt Djilobodji auch bereits. Werder hatte den Innenverteidiger 2016 für Rückrunde bei Chelsea London ausgeliehen. Über Sunderland ging’s für ihn nach Dijon in Frankreich und zurück nach Sunderland. Bei dem englischen Drittligisten gilt Djilobodji nun als überqualifiziert.

England-Transfer? Nur auf Leihbasis

Doch wie bei jedem Profi, der in England angestellt war, ist Geld ein schwieriges Verhandlungsthema. Das Gehalts- und Ablöseniveau auf der Insel liegt weit über dem, was ein mittelprächtig ausgestatteter Bundesligist zahlen kann. „England ist nicht der Markt, von dem wir uns zu sehr bedienen sollten“, sagt 96-Chef Kind.

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Fast zwei Millionen Gehalt

Mit Kevin Wimmer hat 96 bereits einen teuren Spieler aus England verpflichtet. Zunächst leihweise, für den Kauf müsste man sich bis an die zweistellige Millionengrenze strecken. Das Leihmodell bevorzugt 96 auch bei Djilobodji.

Dazu will der Verteidiger 1,8 Millionen Euro Gehalt kassieren. Das wäre viel für einen Back-up, nach dem 96 ja fahndet. Das Abwehrzentrum besetzen Waldemar Anton und Wimmer. Für Josip Elez, derzeit einzig fitter Ersatzkandidat, sind auch schon drei Millionen Euro Ablöse gezahlt worden.

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