29. September 2020 / 09:11 Uhr

Kantersieg: SV Hohennauen schießt den BSRK ab (mit Galerie)

Kantersieg: SV Hohennauen schießt den BSRK ab (mit Galerie)

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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Vor allem bei Standards brannte es beim BSRK lichterloh. Hier konnte ein Kopfball von Hohennauens Marco Lamprecht (in Blau) gerade noch von der Linie geschlagen werden. © Christoph Laak
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Kreisliga A Havelland: Beim 8:1-Erfolg zeigt sich das Team von Trainer Nico Hiller in allen Belangen überlegen.

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Etliche Tore fielen auch an diesem Wochenende wieder in der Fußball-Kreisliga, wobei die Teams aus dem Westhavelland erheblichen Anteil an der Torflut hatten.

SV Hohennauen – BSRK 8:1 (4:1). Tore: 1:0 Kublik (4.), 2:0 Knop (6.), 2:1 Pfennigschmidt (10., Eigentor), 3:1 Meier (38.), 4:1 Voigt (43.), 5:1 Knop (64.), 6:1, 7:1 Voigt (76., 80.), 8:1 Wiesian (87.). Rot: Kublik (88./Hohennauen). Zuschauer: 70. Der SVH war von Beginn an das deutlich bessere Team und drückte die Gäste hinten rein. Max Kublik und Danilo Knop trafen früh, wobei den Gastgebern auch ein Eigentor von Marc Pfennigschmidt unterlief. Das spielte aber keine Rolle, erhöhten Torsten Meier und Toni Voigt noch vor der Pause. Und auch nach dem Seitenwechsel blieb es einseitig. Voigt (2), Knop, und Maximilian Wiesian erzielten die weiteren Tore, wobei Marvin Kublik kurz vor dem Ende noch vom Platz gestellt wurde. „Es war eine richtig gute Leistung von uns und wir haben uns mit acht Toren belohnt. Der Platzverweis hat die Freude natürlich ein bisschen getrübt“, so Hohennauens Trainer Nico Hiller.

Der SV Hohennauen schlägt den BSRK mit 8:1

Die Hausherren (in Blau) zeigten sich in allen Belangen überlegen und siegten auch in dieser Höhe absolut verdient. Zur Galerie
Die Hausherren (in Blau) zeigten sich in allen Belangen überlegen und siegten auch in dieser Höhe absolut verdient. © Christoph Laak

SpG Lok/Viktoria Brandenburg – FC Rot-Weiß Nennhausen 4:1 (1:1). Tore: 0:1 Tix (14.), 1:1 Fahlenberg (40.), 2:1 Schulze 48.), 3:1, 4:1 Glatzer (82., 90.). Gelb-Rot: Tix (51./Nennhausen). Nach drei Siegen in Folge hat es auch Nennhausen mal wieder erwischt. Zwar legten die Gäste den besseren Start hin und gingen durch David Tix auch in Führung, doch mit zunehmender Spielzeit wurden die Gastgeber besser. Kurz vor der Pause gelang der Ausgleich und direkt nach dem Seitenwechsel gingen die Hausherren sogar in Führung. Danach flog Tix wegen Meckerns vom Platz und Nennhausen spielte mit einem Mann weniger. In der Schlussphase fingen sich die Rot-Weißen dann zwei weitere Gegentore ein. „Nach dem Platzverweis haben wir alles versucht, aber es sollte nicht sein. Wir hatten nicht unseren besten Tag“, so RWN-Co-Trainer René Serger.

SV Rhinow/Großderschau – FSV 95 Ketzin/Falkenrehde 1:0 (0:0). Tor: 1:0 Schultz (74.). Zuschauer: 35. Lange mussten die Zuschauer in Rhinow auf das entscheidende Tor warten, dann schlug Max Schultz nach einem langen Ball eiskalt zu und sorgte somit für drei ganz wichtige Punkte. In der Schlussphase klärten die Rhinower noch mehrfach in höchster Not. „Wichtig war, dass wir zu Null gespielt haben. Kai Lutschick hat in der Defensive ein sensationelles Spiel gemacht“, lobte Rhinow-Trainer Nico Schöpp.

BSC Rathenow – BSC Süd 05 II 0:9 (0:5). Tore: 0:1 Rölleke (14.), 0:2 Klassen (20.), 0:3 Rölleke (27.), 0:4 Klassen (33.), 0:5 Lück (40.), 0:6, 0:7 Mewes (57., 60.), 0:8 Kschammer (74.), 0:9 Günther (90.). Zuschauer: 60. Eine empfindliche Heimschlappe mussten die Rathenower gegen eine verstärkte Oberliga-Reserve einfahren. Bereits nach einer halben Stunde lagen die Kicker vom Schwedendamm mit 0:4 hinten und es wurde nicht besser. Die Gäste wollten auch nach der Pause Tore schießen und taten dies auch. Zwar hatte auch der BSC seine Chancen, konnte diese aber nicht nutzen. „Der Gegner war einfach zu stark, hat mit diesem Niveau nichts in dieser Liga zu suchen. Das war eine Lehrvorstellung“, erklärt BSC-Trainer Daniel Neun.

FSV Groß Kreutz – FSV Optik Rathenow II 2:1 (0:0). Tore: 0:1 Idler (54., Foulstrafstoß), 1:1, 2:1 Gebhardt (79., 85., Foulstrafstoß). Zuschauer: 56. In der ersten Halbzeit war Optik überlegen, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Nach der Pause brachte Lucas Idler die Gäste vom Elfmeterpunkt in Führung. In der Schlussphase trafen die Gastgeber durch zwei Standardsituationen zum glücklichen Sieg. „Wir kriegen einen fragwürdigen Freistoß und einen inakzeptablen Elfmeter gegen uns. Das war ganz bitter und ich habe für beide Entscheidungen kein Verständnis. Wir hätten aber auch unsere Chancen nutzen müssen, diese waren ja auf jeden Fall auch vorhanden“, meinte Optik-Coach Timm Wardecki.

SG Blau-Weiß Pessin – Mögeliner SC 1913 0:5 (0:2). Tore: 0:1, 0:2 Freyer (25., 31.), 0:3 Hannemann (63., Eigentor), 0:4 Hilmer (76.), 0:5 Martin (83.). Zuschauer: 55. Eine gute halbe Stunde benötigte der MSC, um die Gastgeber zu knacken, dann traf Nick Freyer doppelt. Und nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste die Partie unaufgeregt zu Ende spielen, setzten dabei immer wieder gefährliche Konter. Ein Eigentor, Christopher Hilmer und Benjamin Martin schraubten das Ergebnis in die Höhe. „Wir waren im Angriff variabler und haben daher auch verdient gewonnen“, so Manfred Sandmann, der Michael Darlong diesmal als Mannschaftsleiter vertrat.