20. November 2021 / 08:43 Uhr

Keine Ausstiegsklausel bei Karim Adeyemi: Salzburg-Boss bei "sehr hoher Summe" wohl gesprächsbereit

Keine Ausstiegsklausel bei Karim Adeyemi: Salzburg-Boss bei "sehr hoher Summe" wohl gesprächsbereit

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
In dem Vertrag von Salzburg-Profi Karim Adeyemi ist keine Ausstiegsklausel hinterlegt.
In dem Vertrag von Salzburg-Profi Karim Adeyemi ist keine Ausstiegsklausel hinterlegt. © IMAGO / Revierfoto (Montage)
Anzeige

Mehrere Vereine sind an einer Verpflichtung von Jung-Nationalspieler Karim Adeyemi interessiert. Ein Transfer des 19-Jährigen würde dem BVB, dem FC Bayern oder dem FC Barcelona jedoch teuer zu stehen kommen. Der Grund: Eine Ausstiegsklausel hat Adeyemi nicht, wie Salzburg-Boss Harald Lürzer bestätigte.

Nationalspieler Karim Adeyemi gehört zu den gefragtesten Offensiv-Talenten im internationalen Fußball. Neben dem FC Bayern soll auch Borussia Dortmund Interesse an einer Verpflichtung des 19-Jährigen bekundet haben. Wie Sport1 berichtete, ist zudem der FC Barcelona trotz finanzieller Schieflage bereit, 40 Millionen Euro für den Profi von RB Salzburg zu zahlen. Nun hat der Boss des österreichischen Bundesligisten, Harald Lürzer, im Bild-Podcast Bayern-Insider ein wichtiges Vertragsdetail verraten und sich zu der Personalie geäußert.

Anzeige

Der Kontrakt des DFB-Spielers in Salzburg läuft noch bis Sommer 2024, eine Ausstiegsklausel gibt es nicht. "Wir sprechen eigentlich nicht über Vertragsdetails. Diesmal kann ich aber bestätigen, dass Karim keine Ausstiegsklausel hat", offenbarte Lürzer.

Darum wird Adeyemi wohl teurer als Haaland

Aus diesem Grund dürfte die Verpflichtung Adeyemis dem aufnehmenden Klub teuer zu stehen kommen. Sollte etwa der BVB den Zuschlag bekommen, werden die Schwarz-Gelben laut Lürzer höchstwahrscheinlich mehr Geld auf den Tisch legen müssen als bei Erling Haaland, der Anfang 2020 für 20 Millionen Euro ebenfalls von RB Salzburg nach Dortmund gewechselt war. "Ja, davon gehe ich aus. Bei Erling ist ja bekannt, dass er eine Ausstiegsklausel hatte, da waren wir eher Beifahrer", erinnerte sich der Salzburg-Boss zurück.


Aktuell scheint sich tatsächlich der BVB als heißester Kandidat im Adeyemi-Poker herauszukristallisieren. Obwohl der 19-Jährige gebürtiger Münchener ist, könnte ihn ein Wechsel an den Rheinlanddamm sportlich zunächst eher weiterbringen - mit Blick auf die vermutlich höheren Einsatzchancen. Zudem dient der Ex-Salzburger Haaland, der in Dortmund Stammspieler ist, als gutes Beispiel.

Lürzer machte keinen Hehl daraus, dass der Verein nur bei einem lukrativen Angebot gesprächsbereit ist. "Wenn jemand kommt und eine sehr hohe Summe auf den Tisch legt, dann werden wir uns das anschauen", bestätigte der 49-jährige Funktionär.