29. Juli 2022 / 23:18 Uhr

Rat des Vaters & Co.: Wie Karim Adeyemi bei seinem ersten BVB-Treffer gleich dreimal Hilfe hatte

Rat des Vaters & Co.: Wie Karim Adeyemi bei seinem ersten BVB-Treffer gleich dreimal Hilfe hatte

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Karim Adeyemi war in diesem Sommer von RB Salzburg zum BVB gekommen.
Karim Adeyemi war in diesem Sommer von RB Salzburg zum BVB gekommen. © IMAGO/Jan Huebner
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Erstes Pflichtspiel, erstes Tor: Karim Adeyemi hätte sich sein Debüt für Borussia Dortmund wohl kaum besser ausmalen können. Bei seinem Treffer profitierte er von einem Tipp seines Vater, der Mithilfe des gegnerischen Torwarts und dem Fehlen des VAR.

Eine Weisheit seines Vaters Abbey hat Karim Adeyemi den Weg zu seinem ersten Tor für Borussia Dortmund geebnet. "Es war kein guter Schuss. Aber mein Vater hat mir immer gesagt: 'Alles was aufs Tor kommt, geht vielleicht auch mal rein'", sagte der Nationalspieler nach dem 3:0 (3:0) des BVB zum Auftakt des DFB-Pokals beim Drittligisten 1860 München am ZDF-Mikrofon. Tatsächlich kullerte der Ball bei Adeyemis Treffer zum 3:0 (35.) eher in Richtung des gegnerischen Tores, als dass er rauschte. Der ansonsten starke Marco Hiller im Kasten der Gastgeber erlebte seinen schlechtesten Moment des Abends und ließ die Kugel unter seinem Körper hindurch ins Netz rutschen.

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Und als wären der Tipp des Vaters und Hillers unfreiwillige Hilfe noch nicht genug gewesen - Adeyemi traf auch noch aus extrem abseitsverdächtiger Position. Der VAR ist im Pokal allerdings erst ab dem Achtelfinale im Einsatz. Dem Stürmer, für den der BVB in diesem Sommer 30 Millionen Euro Ablöse an RB Salzburg überwiesen hatte, waren die Begleitumstände seines Debüt-Treffers für den neuen Klub egal. Der 20-Jährige freute sich über seinen Einstand und den souveränen Auftritt des Teams.

"Wir haben den Matchplan gut durchgeführt und verdient gewonnen", bilanzierte er bei Sky, sah mit Blick auf den eigenen Auftritt aber auch noch Luft nach oben. Als "solide" bezeichnete Adeyemi die Vorstellung in seiner Geburtsstadt München und kündigte an, "in den Abläufen klarer" und im Spiel ohne Ball aktiver sein zu wollen. Besonders vor der Pause war ihm dies schon gut gelungen - wie der gesamten Mannschaft. "Wir haben versucht, Präsenz zu zeigen, lange den Ball zu haben und viele Tore zu machen", meinte Adeyemi: "Wir haben ein Super-Spiel gemacht und gut harmoniert."

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