04. November 2020 / 20:25 Uhr

Panne bei der UEFA? Bayer Leverkusen wartet noch immer auf Strafmaß für Karim Bellarabi

Panne bei der UEFA? Bayer Leverkusen wartet noch immer auf Strafmaß für Karim Bellarabi

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Karim Bellarabi sah im Europa-League-Spiel von Bayer Leverkusen bei Slavia Prag die Rote Karte.
Karim Bellarabi sah im Europa-League-Spiel von Bayer Leverkusen bei Slavia Prag die Rote Karte. © imago images/Laci Perenyi
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Die UEFA hat nach der Roten Karte für Karim Bellarabi im Europa-League-Spiel bei Slavia Prag offenbar noch immer kein Strafmaß festgelegt. Dies erklärte Bayer Leverkusen am Mittwoch.

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Bayer Leverkusen kennt rund eine Woche nach der Roten Karte von Karim Bellarabi im Europa-League-Spiel bei Slavia Prag (0:1) immer noch nicht das Strafmaß für den Ex-Nationalspieler. "Ich habe noch nix bekommen", sagte Trainer Peter Bosz am Mittwoch auf der Pressekonferenz vor dem bereits am Donnerstag stattfindenden nächsten Gruppenspiel bei Hapoel Be'er Sheva in Israel. Auch dem Verein ist nach Auskunft eines Sprechers bisher nichts bekannt. Bellarabi hatte am vergangenen Donnerstag in Prag bereits in der 21. Minute eine von vielen als überhart empfundene Rote Karte wegen groben Foulspiels an der Mittellinie gesehen. In Israel fehlt er sicher gesperrt, weil nach Platzverweisen ein Spiel das mindeste Strafmaß ist.

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Wie in Tschechien wird Bosz auch in Israel, wo er 2016 ein halbes Jahr als Trainer von Maccabi Tel Aviv arbeitete, wieder kräftig rotieren. In welchem Ausmaß, wollte er aber nicht verraten. "Das hat mit dem Ergebnis von vor einer Woche absolut nichts zu tun. Und auch, dass Gladbach zwei Tage mehr frei hat, hat auf meine Aufstellung keinen Einfluss", versicherte der Niederländer: "Man rotiert, weil manche Spieler Ruhe brauchen. Ich werde die elf Spieler aufstellen, von denen ich glaube, dass wir am Donnerstag die größte Chance haben, mit ihnen zu gewinnen."

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Sicher verzichten muss Bosz neben Bellarabi weiter auf Stürmer Patrik Schick (Faserriss) und Kapitän Charles Aranguiz. Beide haben die Reise nach Israel gar nicht mit angetreten.