28. Februar 2020 / 20:30 Uhr

2. Liga kompakt: Schlusslicht Dresden kann im Abstiegskampf hoffen - Nürnberg gewinnt in Karlsruhe

2. Liga kompakt: Schlusslicht Dresden kann im Abstiegskampf hoffen - Nürnberg gewinnt in Karlsruhe

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dynamo Dresden schöpft dank eines Dreiers in Regensburg Mut im Kampf gegen den Abstieg. Auch Nürnberg gelingt ein Auswärtssieg.
Dynamo Dresden schöpft dank eines Dreiers in Regensburg Mut im Kampf gegen den Abstieg. Auch Nürnberg gelingt ein Auswärtssieg. © dpa/imago images/Zink/Montage
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Schlusslicht Dynamo Dresden verkürzt den Abstand zum rettenden Ufer durch einen Sieg bei Jahn Regensburg. Dabei verwandeln die Sachsen einen zwischenzeitlichen 0:1-Rückstand in einen wichtigen Erfolg um. Auch Nürnberg gewinnt in Karlsruhe.

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Karlsruher SC - 1. FC Nürnberg 0:1 (0:0)

Der 1. FC Nürnberg hat einen großen Schritt weg von den Abstiegsrängen der 2. Bundesliga gemacht. Die Franken setzten sich am Freitagabend mit 1:0 (0:0) beim Karlsruher SC durch und bauten damit den Abstand auf die Badener auf dem Relegationsplatz auf fünf Punkte aus. Patrick Erras (74. Minute) erzielte nach einem Fehler von KSC-Torhüter Benjamin Uphoff das entscheidende Tor vor 14 450 Zuschauern im Wildparkstadion. Während der FCN damit vorerst ins Mittelfeld der Tabelle vorrückte, verharrt der KSC nach dem nächsten Rückschlag unter Trainer Christian Eichner auf dem drittletzten Platz.

Spielerisch waren die Franken den Gastgebern zwar die meiste Zeit überlegen. Trotzdem gestaltete der engagierte KSC die Partie über weite Strecken ausgeglichen - bis Uphoff patzte. Nach einer Ecke rutschte dem Keeper der Ball durch die Hände, so dass der am langen Pfosten lauernde Erras ihn per Kopf ins leere Tor befördern konnte.

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SSV Jahn Regensburg - Dynamo Dresden 1:2 (0:0)

Dynamo Dresden hat beim Lieblingsgegner den ersehnten ersten Auswärtssieg in der 2. Bundesliga nach 333 Tagen bejubelt. Das Tabellenschlusslicht drehte am Freitag beim 2:1 (0:0) das Spiel gegen den SSV Jahn Regensburg. Patrick Schmidt (70. Minute) und Winter-Neuzugang Simon Makienok (77.) sorgten für das fast schon vergessene Gefühl eines Auswärtsdreiers. Zuletzt hatte Dynamo am 1. April beim 3:1 gegen Erzgebirge Aue auswärts gewonnen.

Vor 11 309 Zuschauern hatte es für Dresden nach zuvor fünf Siegen und zwei Remis gegen Regensburg diesmal schlecht ausgesehen. Doch das 1:0 durch Erik Wekesser (63. Minute) hatte nicht lange Bestand. Dresden kommt durch den Sieg wieder in Schlagdistanz zum Relegationsrang.

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Dresdens Coach Markus Kauczinski bot die Winterneuzugänge Godsway Donyoh und Makienok erstmals in der Startelf auf. Sein Team trat sehr defensiv auf, der Jahn war die bessere Elf. Doch die Sturmreihe um Andreas Albers scheiterte wiederholt an Torhüter Kevin Broll, die schlechte Chancenverwertung nach der Winterpause setzte sich auch in diesem Heimspiel fort.

Nach der Pause nahm die Partie Fahrt auf, erst recht nach der Führung durch Wekesser. Dresden schlug zurück und bejubelte dank Schmidt den ersten Auswärtstreffer nach vier Spielen ohne eigenes Tor. Makienok drehte dann das Spiel. Der vom FC Utrecht verpflichtete Angreifer bejubelte nach abgesessener Rotsperre sein erstes Tor.

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