30. April 2020 / 16:41 Uhr

Karoline Smidt Nielsen verlängert bei Turbine Potsdam

Karoline Smidt Nielsen verlängert bei Turbine Potsdam

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
<b>Angriff:</b> Karoline Smidt Nielsen, 12.05.1994, im Team seit 2018.
Karoline Smidt Nielsen bleibt eine Turbine. © Mediengruppe Thiel/Jennifer Schröder
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Frauen-Bundesliga: Turbine treibt seine Personalplanungen voran. Die Offensivspielerin, die nach ihrem Wechsel 2018 lange verletzt war, bleibt in Potsdam.

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Turbine Potsdam kann weiter auf die Dienste von Angreiferin Karoline Smidt Nielsen setzen. Die Angreiferin mit der Rückennummer 10, die nach ihrem Wechsel aus ihrer dänischen Heimat nach Potsdam fast zwei Jahre verletzt war, hat ihren Vertrag beim Traditionsverein verlängert.

"Geduldig und willensstark hat die 25-jährige Dänin in den vergangenen Jahren an ihrem Comeback gearbeitet. Am 28. Februar 2020 feierte sie, von starken Emotionen seitens der Mannschaft und Fans begleitet, ihr Debüt im Pflichtspiel gegen die SGS Essen", heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Es war das letzte Pflichtspiel der Turbinen vor der Corona-Zwangspause, somit wurde die dauerhafte Rückkehr der Offensivspielerin zunächst ausgebremst.

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„Ich bin sehr stolz und glücklich, meinen Vertrag mit Turbine verlängert zu haben. Die vergangenen zwei Jahre waren aufgrund meiner Verletzung eine Herausforderung, aber mit Hilfe des Vereins, der Trainer, der medizinischen Abteilung, meinen Mitspielerinnen, Freunden und der Familie bin ich froh, wieder fit zu sein. Ich freue mich darauf, nun helfen zu können und Turbine Potsdam zu repräsentieren", sagt Karoline Smidt Nielsen zur Verlängerung, über deren Dauer der Club wie gewohnt keine Angaben machte.

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Klickt Euch durch die Galerie der 50 ehemaligen Spielerinnen vom 1. FFC Turbine Potsdam. ©

Co-Trainer Dirk Heinrichs ergänzt: „Wir als Trainer sind sehr froh, dass sich Karo weiterhin für Turbine Potsdam entschieden hat. Karo hat einen sehr schwierigen und leidigen Weg hinter sich. Nach ihrer schweren Verletzung hat sie sich mit sehr harter und disziplinierter Arbeit herangekämpft und möchte sich nun selbst dafür belohnen. Ich denke, dass sich unsere Ärzte, Physiotherapeuten, Athletiktrainer und natürlich wir als Trainerteam sehr freuen werden, wenn Karo die ersten Tore für uns erzielt.“