15. April 2020 / 13:49 Uhr

Kartellamt stellt Verfahren gegen Sky und DAZN ein: Kein Fehlverhalten bei Champions-League-Aufteilung

Kartellamt stellt Verfahren gegen Sky und DAZN ein: Kein Fehlverhalten bei Champions-League-Aufteilung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Sky und DAZN haben sich bei der Verteilung der Champions League rechtmäßig verhalten.
Sky und DAZN haben sich bei der Verteilung der Champions League rechtmäßig verhalten. © imago images/Sven Simon/MIS (Montage)
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Sky und DAZN haben sich bei der Aufteilung der Champions-League-Übertragungen rechtmäßig verhalten. Das Bundeskartellamt stellte das Verfahren gegen den Pay-TV-Sender und den Streamingdienst ein, weil aus dessen Sicht kein Fehlverhalten vorlag.

Das Bundeskartellamt hat das Verfahren gegen Sky und DAZN wegen des Champions-League-Vertrages eingestellt. Das gab die Behörde am Mittwoch bekannt. Das Kartellamt hatte ein Verfahren eingeleitet, weil sich der Pay-TV-Sender und der kostenpflichtige Streamingdienst bis 2021 die Fußball-Übertragungsrechte teilen. Es habe der Verdacht bestanden, „dass Sky und DAZN im Vorfeld vereinbart hatten, die Übertragungsrechte für Deutschland untereinander aufzuteilen“, schrieb das Kartellamt.

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„Das Verhalten von Sky und DAZN war auf den ersten Blick kartellrechtlich nicht unproblematisch“, sagte Kartellamts-Präsident Andreas Mundt laut Mitteilung. „Es sprachen dennoch einige Gründe für die Einstellung des Verfahrens. Der Markt ist in Bewegung, neue Player treten auf - das hat die kürzlich erfolgte Champions-League-Rechtevergabe für die Spielzeiten ab 2021/22 erneut gezeigt.“

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Sky war im jüngsten Wettbieten um die Champions-League-Rechte bis 2023/24 nach eigener Aussage leer ausgegangen. Neben Amazon soll sich DAZN die Live-Rechte gesichert haben, doch der Streamingdienst hat das offiziell noch nicht bestätigt.