21. Juni 2020 / 19:08 Uhr

Kauczinski will Dynamo Dresden in 3. Liga wieder aufbauen

Kauczinski will Dynamo Dresden in 3. Liga wieder aufbauen

Stefan Schramm
Dresdner Neueste Nachrichten
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Dynamo-Coach Markus Kauczinski will dem Verein treu bleiben und ihn zurück in Liga Zwei führen. © dpa
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Markus Kauczinskis Vertrag ist auch in Liga Drei gültig – und diesen möchte der gebürtige Gelsenkirchener auch erfüllen und den Verein direkt wieder in die zweithöchste Spielklasse führen.

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Sandhausen. Nach einer Reihe schlechter Nachrichten aus dem Lager von Dynamo Dresden ist das mal eine Positive: Cheftrainer Markus Kauczinski hält auch nach dem höchstwahrscheinlichen Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga zur Stange und will seinen Posten behalten. Das bekräftigte er nach dem 1:0-Sieg in Sandhausen.

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DURCHKLICKEN: Die Bilder zur Partie beim SV Sandhausen

Dynamo Dresden gewinnt in Sandhausen zwar mit 1:0, ist dennoch so gut wie abgestiegen. Zur Galerie
Dynamo Dresden gewinnt in Sandhausen zwar mit 1:0, ist dennoch so gut wie abgestiegen. ©

Als der 50-Jährige vor einem halben Jahr nach Dresden kam, erhielt er einen Vertrag bis Juni 2021, der auch für die 3. Liga gilt. Dort will der gebürtige Gelsenkirchener nun ab der Sommerpause beim Neuaufbau der Schwarz-Gelben helfen. „Ich habe einen Vertrag für die 3. Liga bei vollem Bewusstsein unterschrieben.

DURCHKLICKEN: Die Dynamo-Elf in der Einzelkritik

(1) Kevin Broll: Fängt Freys ersten Warnschuss locker (5.) und sieht früh, dass Biadas Schuss an Freund und Feind vorbeigeht (10.). Wird bei einem Ballfangversuch von Kister umgestoßen und bekommt dafür einen Freistoß (32.). Muss aber nie wirklich sein ganzes Können aufbieten, außer in der Schlussphase, als Dynamo hinten aufmacht. Hält überragend in der 85. Minute gegen Diekmeier und gegen Engels (88.). Note: 3 Zur Galerie
(1) Kevin Broll: Fängt Freys ersten Warnschuss locker (5.) und sieht früh, dass Biadas Schuss an Freund und Feind vorbeigeht (10.). Wird bei einem Ballfangversuch von Kister umgestoßen und bekommt dafür einen Freistoß (32.). Muss aber nie wirklich sein ganzes Können aufbieten, außer in der Schlussphase, als Dynamo hinten aufmacht. Hält überragend in der 85. Minute gegen Diekmeier und gegen Engels (88.). Note: 3 ©

Rückkehr mit KSC geglückt

Wenn man im Winter eine Mannschaft als Tabellenletzter übernimmt, dann weiß man, was das bedeutet, dass das ein harter Kampf wird und alles passieren kann“, machte Kauczinski nach der Partie in Sandhausen klar.

DURCHKLICKEN: Reaktionen nach dem 1:0 in Sandhausen

Jannis Nikolaou (SG Dynamo Dresden): Sehr traurig. Das ist brutal irgendwie. Bis kurz vor Schluss haben wir wiederholt von außen mitbekommen, dass noch alles drin ist. Ich habe bis zum Schluss daran geglaubt, weil ich nichts mehr gehört habe. Beim Sieg war erst mal große Freude, weil ich dachte, wir haben es noch in der Hand. Und dann kam aber die Info, dass es wohl nicht mehr möglich ist. Ein Wechselbad der Gefühle, ich bin gerade sehr traurig. Zur Galerie
Jannis Nikolaou (SG Dynamo Dresden): "Sehr traurig. Das ist brutal irgendwie. Bis kurz vor Schluss haben wir wiederholt von außen mitbekommen, dass noch alles drin ist. Ich habe bis zum Schluss daran geglaubt, weil ich nichts mehr gehört habe. Beim Sieg war erst mal große Freude, weil ich dachte, wir haben es noch in der Hand. Und dann kam aber die Info, dass es wohl nicht mehr möglich ist. Ein Wechselbad der Gefühle, ich bin gerade sehr traurig." ©

Der Dynamo-Coach war vor acht Jahren schon mal mit dem Karlsruher SC in die 3. Liga abgestiegen, kehrte mit den Badenern aber in der Saison darauf unmittelbar ins deutsche Fußball-Unterhaus zurück. Das will er auch mit Dynamo schaffen.

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„Ich glaube, dass man in Dresden was wiederaufbauen kann. Ich weiß, das ist harte Arbeit. Man braucht ein gutes Händchen und viel Energie. Das ist ein langer Weg, aber ich glaube, dass es sich lohnt“, so Kauczinski, der eine klare Marschrichtung vorgibt: „Wundenlecken ein, zwei Tage und dann stürzen wir uns in die Arbeit.“