19. Mai 2020 / 10:11 Uhr

Kayahan Demirtag wechselt zum SSC Phoenix Kisdorf

Kayahan Demirtag wechselt zum SSC Phoenix Kisdorf

Nils Göttsche
Kieler Nachrichten
Kayahan Demirtag schnürt ab der nächsten Saison die Schuhe für die Landesliga-Fußballer des SSC Phoenix Kisdorf.
Kayahan Demirtag schnürt ab der nächsten Saison die Schuhe für die Landesliga-Fußballer des SSC Phoenix Kisdorf. © Nils Göttsche
Anzeige

Nach Jan Grospitz (SSV Rantzau) und Danny Schramm (SV Todesfelde II) haben die Landesliga-Fußballer des SSC Phoenix Kisdorf einen weiteren Zugang an Land ziehen können.

Anzeige
Anzeige

Kayahan Demirtag (26) wird seine Fußballschuhe in den nächsten zwei Jahren am Strietkamp schnüren. Demirtag ist im Kreis Segeberg kein Unbekannter. Lange spielte der Hamburger in Kaltenkirchen. Zuerst bei der Kaltenkirchener TS, später beim Stadtrivalen Fetihspor. Zuletzt kickte der flexibel einsetzbare Rechtsfuß im Hamburger Fußballverband für den Niendorfer TSV und den SC Condor.

„Bei uns steht ein Umbruch an“, sagte Phoenix-Trainer Boris Völker. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht auf der Stelle treten und wollen den nächsten Schritt gehen. Dafür ist Kayahan ein toller Spieler, der mental stark ist, gerne ins Eins-gegen-Eins geht und immer alles gibt.“

Mehr Fußball aus der Region

Die Gespräche mit dem ehemaligen Kaltenkirchener empfand Völker als sehr angenehm. Völker sprach von der derselben Wellenlänge. Das Konzept der Kisdorfer überzeugte Demirtag, finanziell hätten die SSC-Verantwortlichen mit den Offerten der Mitbewerber nicht mithalten können. „Kayahan hat die Zeit im Hamburger Fußball sehr gut getan“, glaubt Völker. „Er konnte sich nochmal steigern.“

Damit nimmt der Kader für die kommende Serie weiter Formen an, nachdem auch noch Tobias Caro, Jeremy Schalk und Leon Steinbrecher zusagten. Auch Yannick Urbanski bleibt der Strietkamp-Elf erhalten. Sein Vertrag läuft bis 2023. „Yannick ist nicht nur schnell und torgefährlich, sondern beweist auch vielfach das Auge für den Nebenmann. Ich bin überglücklich, dass sich Yannick für uns entschieden hat“, ist Trainer Boris Völker von der Vertragsverlängerung mit dem 20-jährigen Sturmtalent begeistert.