02. Dezember 2018 / 18:00 Uhr

Kehrtwende: Heider SV denkt doch über Regionalliga nach

Kehrtwende: Heider SV denkt doch über Regionalliga nach

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Nach dem Spiel gegen Eutin 08 war vom Aufstieg keine Rede. Einige Wochen später sieht man das in Heide allerdings anders.
Nach dem Spiel gegen Eutin 08 war vom Aufstieg keine Rede. Einige Wochen später sieht man das in Heide allerdings anders. © Agentur 54°
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Nach der Absage von NTSV Strand könnte der Heider SV aufsteigen.

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Der Heider SV ist der ärgste Verfolger von Oberliga-Spitzenreiter NTSV Strand 08. Mit dem 5:2 gegen den Aufsteiger VfB Lübeck II (wir berichteten) konnten die Dithmarschener den Abstand auf sechs Punkte verkürzen. Wobei die Ostholsteiner eine Partie weniger ausgetragen haben.

Während der aktuelle und designierte Meister aus Timmendorfer Strand auf eine Meldung für die Regionalliga Nord wie vermeldet verzichtet und die Mannschaft zum Saisonende auseinander fällt, scheint man sich bei den Heidern nun offenbar doch mit einem möglichen Aufstieg in die vierte Liga zu beschäftigen. Nach dem Spiel bei Ex-Regionalligist Eutin 08 (2:1) meinte HSV-Coach Sönke Beiroth noch zum LN-Sportbuzzer: „Unter sportlichen Gesichtspunkten macht ein Aufstieg für uns keinen Sinn.“

Regionalliga als Anreiz?

Nur vier Wochen später hört sich das ganz anders an. Vor dem Heimspiel gegen die Lübecker U23-Elf äußerte sich Andreas Meyenburg in der Dithmarschener Landeszeitung zu möglichen Ambitionen des Tabellenzweiten. „Ich werde immer wieder auf die Regionalliga angesprochen“, sagte der Geschäftsführer der Liga GmbH. „Es wäre ein falsches Signal, Nein zu sagen. Ich stehe der Sache positiv gegenüber und deshalb würden wir mitmachen, wenn die sportlichen Voraussetzungen stimmen.“ Er sei dafür, es anzupacken, meinte Meyenburg weiter. „Es muss doch einen Anreiz geben, sonst brauche ich nicht Fußball zu spielen.“

Mehr zur Oberliga

Auch Beiroth äußerte sich gegenüber der Landeszeitung. „Wir werden uns darüber intensiv austauschen. Vor allem müssen jene mitgenommen werden, die es umsetzen sollen. Und das sind die Spieler. Die weitere sportliche Entscheidung und der finanzielle Faktor kommt dazu. Wenn der Verein auf allen Ebenen gut aufgestellt ist. Dann kann man es wagen, ja.“

Platz 1: VfB Lübeck: Der VfB Lübeck ist Spitzenreiter im Zuschauer-Ranking der Regionalliga Nord. Im Schnitt fanden 2017/2018 1.423 Fans den Weg an die altehrwürdige Lohmühle. Das sind fast 150 Zuschauer mehr als in der vorletzten Saison (1.267). Der Rekordwert der Grün-Weißen lag in der letzten Saison bei 2.406 Leuten. Diese strömten beim knappen 2:1-Sieg gegen Altona 93 ins Stadion, das über 17.000 Fans fasst. Zur Galerie
Platz 1: VfB Lübeck: Der VfB Lübeck ist Spitzenreiter im Zuschauer-Ranking der Regionalliga Nord. Im Schnitt fanden 2017/2018 1.423 Fans den Weg an die altehrwürdige Lohmühle. Das sind fast 150 Zuschauer mehr als in der vorletzten Saison (1.267). Der Rekordwert der Grün-Weißen lag in der letzten Saison bei 2.406 Leuten. Diese strömten beim knappen 2:1-Sieg gegen Altona 93 ins Stadion, das über 17.000 Fans fasst. ©
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