16. Oktober 2016 / 15:18 Uhr

Kein Favoritenschreck: Schönberg gibt Pausenführung aus der Hand

Kein Favoritenschreck: Schönberg gibt Pausenführung aus der Hand

Sönke Gorgos
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Enttäuscht: Schönbergs Trainer Axel Rietentiet.
Enttäuscht: Schönbergs Trainer Axel Rietentiet. © Jens Upahl
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Tore von Marcel Rausch und Henry Haufe sind für den Regionalligisten nicht genug.

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Der FC Schönberg 95 ist seiner Rolle als Favoritenschreck ausnahmsweise nicht gerecht geworden. Das erste Heimspiel in der Regionalliga Nordost seit einem Monat verloren die Mecklenburger gegen Viktoria Berlin mit 2:4 - trotz einer zwischenzeitlichen 2:1-Pausenführung der Mannschaft von Trainer Axel Rietentiet vor 301 Zuschauern im Palmberg-Stadion.

Die Schönberger hatten in der neunten Minute die erste Möglichkeit, als Haufe nach einer Kopfball-Verlängerung von Leon Dippert die Chance zur Führung hatte, doch Viktoria-Schlussmann Kühn stand richtig und vereitelte die Chance. Marcel Rausch machte es besser, schoss zwei Minuten später das 1:0 für die Gastgeber. Doch Viktoria, aus dem Berliner Bezirks Lichterfelde-Tempelhof, kam durch Benyamina (14.) zum Ausgleich. Doch Schönberg präsentierte sich als harter Brocken: Nach Zuspiel von Scherff schoss Haufe (22.) aus Nahdistanz das erneute Führungstor der Mecklenburger.

Nach Wiederanpfiff agierte der Tabellenzweite Viktoria zwingender und belohnte sich durch Zingu (67.) mit dem Tor zum 2:2. Das war der Mannschaft von Trainer Ersan Parlatan aber nicht genug: Skoda (77.) schoss das 3:2 der Gäste, nachdem Haufe auf der Gegenseite gescheitert war. Ein Schnitzer von Routinier Steinwarth leitete die Entscheidung für Viktoria ein - Yilmaz (86.) machte alles klar. Viktoria bleibt mit dem Sieg erster Verfolger von Tabellenführer Jena, hat allerdings schon einen deutlichen Rückstand.

Schönberg: Hahnel - Jordan (81. Asildas), Halke, Esdorf, Birkholz (71. Eusterfeldhaus) - Mar. Rausch (71. Istefo), Müller, Steinwarth, Scherff - Haufe, Dippert.