21. Januar 2020 / 12:36 Uhr

Kein freier Verkauf für Derby-Tickets zwischen Hertha BSC und Union Berlin

Kein freier Verkauf für Derby-Tickets zwischen Hertha BSC und Union Berlin

Maximilian Krone
Märkische Allgemeine Zeitung
Wie im Hinspiel wird ein stimmungsvolles Duell zwischen den beiden Berliner Teams erwartet.
Wie im Hinspiel wird ein stimmungsvolles Duell zwischen den beiden Berliner Teams erwartet. © dpa - SPORTBUZZER-Grafik
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Am 21. März kommt es zum Bundesliga-Rückspiel zwischen Hertha BSC und Union Berlin. Beide Fanlager müssen sich im Vorfeld dieser Partie auf Einschränkungen beim Kauf der Tickets einstellen.

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In genau zwei Monaten (21. März) kommt es in der Hauptstadt zum Derby zwischen Hertha BSC und Union Berlin. Beide Fanlager warten gespannt auf diesen Termin, müssen sich jedoch auf einige Veränderungen im Ticket-Verkauf einstellen. Seit 10 Uhr am heutigen Dienstag sind für Mitglieder der "Alten Dame" Tickets für das hochbrisante Spiel zu erwerben, Dauerkartenbesitzer dürfen sich zwei Wochen später ihre Karten sichern. Maximal vier Tickets dürfen pro Käufer bestellt werden.

Einen freien Ticket-Verkauf wird es nicht geben. Grund dafür könnte sein, dass man verhindern will, dass sich Fans der Köpenicker außerhalb des Gästebereichs Eintritt zum Stadion verschaffen und das Stadion nicht "in den richtigen Farben erstrahlt", wie es auf der Hertha-Homepage heißt. Die Hertha-Verantwortlichen reagieren damit wohl auf die "Dynamo-Invasion" in der zweiten Runde des DFB-Pokals, als über 30.000 Fans des Zweitligisten Dynamo Dresden das Stadion zur Hälfte schwarz-gelb färbten. Das Spiel gewann Hertha erst im Elfmeterschießen mit 5:4. "Außerhalb des Gästebereiches, also sowohl in neutralen als auch in Hertha-Bereichen, ist keine Fankleidung des Gastvereins gestattet."

In Bildern: Der große Vergleich von Hertha BSC und Union Berlin

Der große Vergleich der beiden Hauptstadtclubs. Zur Galerie
Der große Vergleich der beiden Hauptstadtclubs. ©

Ein Grund dürften auch die Vorkommnisse im Hinspiel der beiden Mannschaften, welches die Köpenicker nach einem Strafstoßtor von Sebastian Polter mit 1:0 gewannen, als Hertha-Anhänger Pyrotechnik in Fanblöcke der Unioner schossen. Auch die Rot-Weißen brannten jede Menge Pyrotechnik ab, bevor eine Gruppe aus Fans kurz nach dem Schlusspfiff das Spielfeld stürmen und zum Gästeblock gelangen wollten. Verhindert wurde dies jedoch von Union-Keeper Rafal Gikiewicz.

"Das Derby müssen wir uns natürlich zurückholen! Das gehen wir richtig an – das verspreche ich", heizt Hertha-Coach Jürgen Klinsmann gewohnt selbstbewusst das Rückspiel an. Wie viele Berliner, die es mit der Hertha halten, am Ende den Weg ins Stadion finden ist noch nicht klar. Mehr als 7.500 Unioner - so groß ist die Kapazität im Gästeblock - dürften aufgrund der Vorkehrungen jedoch nicht ins Olympiastadion kommen.

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