04. Oktober 2019 / 19:52 Uhr

"Kein gutes Gefühl": TSV Havelse gegen Eintracht Norderstedt steht auf der Kippe

"Kein gutes Gefühl": TSV Havelse gegen Eintracht Norderstedt steht auf der Kippe

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Havelses Trainer Jan Zimmermann. 
Havelses Trainer Jan Zimmermann.  © Christian Hanke
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Havelses Trainer, Jan Zimmermann, hat kein gutes Gefühl: Wenn man ihn nach den Chancen zum Anpfiff der Partie am Sonntag gegen Eintracht Norderstedt fragt, sieht er diese immerhin bei "50 zu 50". Sollte es zum Anpfiff kommen, erwartet der TSV-Coach ein kampfbetontes Spiel - trotz zwei spielstarker Mannschaften.

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Jan Zimmermann hat „kein gutes Gefühl“, wenn er an das für Sonntag (14 Uhr) angesetzte Regionalligaspiel seines TSV Havelse gegen Eintracht Norderstedt denkt. Schon das Pokalspiel gegen den Lüneburger SK musste abgesagt werden, weil sich Wasserpfützen auf dem Platz des Wilhelm-Langrehr-Stadions gebildet hatten. Die Prognose für Sonntag ist eher durchwachsen: „Die Chancen stehen etwa 50 zu 50“, sagt der Coach. Sollte es am Sonnabend und Sonntag trocken bleiben, steigt die Möglichkeit entsprechend. „Wenn es irgendwie geht, werden wir spielen“, kündigt Zimmermann an.

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Punkte sammeln im Kampfspiel, um Abstand nach unten wieder auszubauen

Die Absage des Lüneburgspiels brachte die Vorbereitung auf die Punktspielbegegnung zumindest nicht durcheinander. Zimmermann trainierte dafür am Mittwoch etwas ausgiebiger mit seiner Mannschaft. Er hofft, dass der Negativtrend mit zwei Niederlagen in Folge zu Ende geht. „Leider haben wir es verpasst, den Anschluss nach oben in der Tabelle herzustellen. Jetzt müssen wir Punkte sammeln, um den Abstand nach unten wieder zu vergrößern“, sagt der Coach.

Laut Zimmermann sind beide Teams in der Lage, guten Fußball zu zeigen. Er erwartet ein ansehnliches Spiel. „Aufgrund der Witterung und des Rasens wird es aber wohl auf ein Kampfspiel hinauslaufen.“

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Im Oberliga-Duell zwischen dem 1.FC Germania Egestorf/Langreder und dem TB Uphusen hatte der Gast seine Trikots vergessen.  ©
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Personelle Lichtblicke beim TSV Havelse

Personell sieht es inzwischen wieder deutlich besser aus bei den Havelsern: David Lucic hat bis Sonntag seine Zerrung wieder auskuriert. Alexander Rehberg hat voll mit der Mannschaft trainiert. Eine Rückkehr ins Tor des TSV steht kurz bevor. „Er muss noch etwas Sicherheit bekommen und Vertrauen in seine Hand“, sagt Zimmermann, der ein großes Lob an die medizinische Abteilung ausspricht: „Wego Kregehr und Joachim Stutzer machen eine richtig gute Arbeit.“ Somit fallen nur noch Max Radowski und Niklas Teichgräber länger aus.

Das Pokalspiel gegen den Lüneburger SK soll am Mittwoch, 30. Oktober, nachgeholt werden. Dafür muss das ursprünglich für Freitag, 1. November, terminierte Derby bei Hannover 96 II auf das Wochenende verlegt werden.

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