11. Juni 2019 / 16:43 Uhr

Kein Happy End für Jevenstedts Trainer Rohwedder

Kein Happy End für Jevenstedts Trainer Rohwedder

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Die letzte Großchance für den TuS Jevenstedt zum Ende der Verlängerung: Thore Lühder (li.) scheitert jedoch aus spitzem Winkel an MTSV-Torwart Jörg Mollenhauer.
Die letzte Großchance für den TuS Jevenstedt zum Ende der Verlängerung: Thore Lühder (li.) scheitert jedoch aus spitzem Winkel an MTSV-Torwart Jörg Mollenhauer. © Karsten Freese
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Es sollte der perfekte Abschied werden. Nach sechs erfolgreichen Jahren als Trainer des TuS Jevenstedt wollte Michael Rohwedder seine Amtszeit mit dem dritten Kreispokal-Triumph in Folge beenden.

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Das Finale gegen den MTSV Hohenwestedt war sein letztes Spiel als Übungsleiter der Gelb-Blauen. Doch zu einem Happy End kam es nicht. Mit 7:8 musste sich der TuS nach einem spannenden Elfmeterschießen geschlagen geben. „Die Enttäuschung ist riesengroß“, fasste Rohwedder seine Gefühlswelt nach der bitteren Pokalpleite zusammen.

Vor einer beeindruckenden Kulisse von 800 Zuschauern in Schacht-Audorf entwickelte sich in Halbzeit eins ein ausgeglichenes Finale, in dem der MTSV den besseren Start erwischte. 30 Minuten waren gespielt, als Hohenwestedt seinen Stürmer Thies Kochanski im Strafraum freispielte, dieser die Übersicht behielt und eiskalt zur Führung einnetzte. Danach kam der TuS besser in die Partie und profitierte kurz vor dem Pausenpfiff von einem groben Patzer des MTSV-Keepers Jörg Mollenhauer, der einen hohen und fangbaren Befreiungsschlag der Jevenstedter fallen ließ. Jan-Mattes Szalies erkannte die Situation am schnellsten und traf zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt (45.).

„Der Ausgleich war natürlich sehr glücklich. Doch spätestens ab der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel dominiert“, erklärte Rohwedder. Seine Mannschaft hatte direkt nach Wiederanpfiff eine dicke Möglichkeit durch Kapitän Lukas Gersteuer, der den Ball allerdings knapp am langen Pfosten vorbeischoss. Jevenstedt agierte im Anschluss mutiger und mit mehr Druck in der Offensive. Als sich alle Akteure bereits auf die Verlängerung eingestellt hatten, tauchte Thore Neben frei vorm MTSV-Kasten auf, vergab jedoch.

In der Verlängerung das gleiche Bild: Hohenwestedt verteidigte, Jevenstedt rannte an. „Wir haben alles rausgehauen und alle Kräfte mobilisiert“, betonte der TuS-Coach. Während die Gelb-Blauennoch frisch wirkten, merkte man dem MTSV die fehlende Spritzigkeit nach einer langen Saison an. „Wir müssen sie am Laufen halten, habe ich zu meinen Jungs gesagt. Wir hatten dann auch fünf oder sechs hochkarätige Chance, wovon halt eine auch mal rein muss“, so Rohwedder.

MTSV-Keeper Jörg Mollenhauer, der Pechvogel aus der ersten Halbzeit, avancierte im Elfmeterschießen schließlich zum Pokalhelden und parierte den entscheidenden 18. Strafstoß von Nick-Ole Lehmann. Zuvor hatten bereits dem TuS-Kapitän die Nerven versagt: Nachdem Jevenstedt-Keeper Malte Tischer gehalten hatte, vergab Gersteuer die Entscheidung. „Keinen Vorwurf. Stattdessen Hut ab vor den Jungs, die sich vor dieser Kulisse gestellt haben“, lobte Rohwedder trotz der Enttäuschung: „Schließlich wollten wir uns für eine überragende Saison belohnen und ich mich mit einem Sieg und dem Titel verabschieden.“

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