19. Mai 2022 / 06:46 Uhr

"Kein Harakiri": Eintracht hält an Transfer-Strategie fest – Glasner glaubt an Kostic-Verbleib

"Kein Harakiri": Eintracht hält an Transfer-Strategie fest – Glasner glaubt an Kostic-Verbleib

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sportvorstand Markus Krösche (links) und Peter Fischer möchten keine großen Summen für Neuzugänge ausgeben. Wichtig wäre für die Eintracht ein Verbleib von Filip Kostic (rechts).
Sportvorstand Markus Krösche (links) und Peter Fischer möchten keine großen Summen für Neuzugänge ausgeben. Wichtig wäre für die Eintracht ein Verbleib von Filip Kostic (rechts). © IMAGO/Hartenfelser/Jan Huebner (Montage)
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Eintracht Frankfurt profitiert auch im finanziellen Bereich vom Gewinn der Europa League. Der Einzug in die Champions League beschert der SGE zusätzliche Millionen-Einnahmen. Eine andere Transfer-Strategie möchte der Bundesligist aber nicht fahren – und Spieler wie Filip Kostic sollen gehalten werden.

Trotz der erstmaligen Qualifikation für die Champions League und den daraus resultierenden zusätzlichen Millionen-Einnahmen will Eintracht Frankfurt an seiner bisherigen Personalpolitik festhalten. "Die Königsklasse ist natürlich außergewöhnlich für Eintracht Frankfurt, aber wir werden unsere Transferstrategie nicht ändern", verkündete Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche nach dem Gewinn der Europa League durch das 5:4 im Elfmeterschießen gegen die Glasgow Rangers.

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Auch Vereinspräsident Peter Fischer bekräftigte, dass der hessische Bundesligist nach dem Triumph nicht über die Stränge schlagen werde. "Wir gehen jetzt nicht groß einkaufen, weil wir uns einmal für die Champions League qualifiziert haben", betonte der 66-Jährige. Zwar werde man sich "auf der einen oder anderen Position vielleicht noch stärker aufstellen. Aber in diesem Verein wird es kein Harakiri geben", sagte Fischer.

Frankfurts Trainer Oliver Glasner rechnet fest damit, dass Flügelspieler Filip Kostic auch in der nächsten Saison für den Europa-League-Sieger spielt. Auf die Frage, ob er davon ausgehe, dass Kostic beim Finale sein letztes Spiel für die Hessen gemacht habe, sagte Glasner grinsend: "Nein, ich denke nicht. Er hat noch ein Jahr Vertrag. Wir haben auf dem Feld gesprochen, aber ich sage Ihnen nicht, was. Ich denke, das war nicht sein letztes Spiel." Der 29 Jahre alte Kostic hatte im vergangenen Sommer gestreikt, um so seinen Wechsel zu Lazio Rom zu erzwingen. Die Eintracht blieb hart und hielt Kostic, der daraufhin eine starke Saison spielte. Der Vertrag des Flügelspielers läuft noch ein Jahr bis 30. Juni 2023.

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