11. März 2022 / 16:23 Uhr

Kein Kommentar zum Krieg gegen die Ukraine: Verband sperrt Ex-Bayern-Star Tymoschtschuk lebenslang

Kein Kommentar zum Krieg gegen die Ukraine: Verband sperrt Ex-Bayern-Star Tymoschtschuk lebenslang

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Anatolij Tymoschtschuk darf in der Ukraine bis auf Weiteres keine fußballerischen Tätigkeiten mehr ausführen.
Anatolij Tymoschtschuk darf in der Ukraine bis auf Weiteres keine fußballerischen Tätigkeiten mehr ausführen. © IMAGO/ITAR-TASS
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Er ist Rekordnationalspieler der Ukraine und war ein Nationalheld. Weil sich der nun in Russland lebende Anatolij Tymoschtschuk trotz Aufforderung nicht zum russischen Krieg gegen die Ukraine geäußert hat, sperrt der ukrainische Verband den Ex-Bayern-Profi nun lebenslang - und nicht nur das.

Weil er trotz Aufforderung den russischen Krieg gegen die Ukraine nicht verurteilt hat, hat der Fußballverband in Kiew dem Ex-Bayern-Star Anatolij Tymoschtschuk (42) lebenslang jede fußballerische Tätigkeit in der Ukraine untersagt. Der ehemalige Kapitän der ukrainischen Nationalmannschaft habe weder eine öffentliche Erklärung zum Krieg abgegeben, noch seine Arbeit als Assistenztrainer für den russischen Klub Zenit St. Petersburg beendet, hieß es in der am Freitag veröffentlichten Entscheidung.

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Dem früheren Profi des FC Bayern München werde die Trainerlizenz entzogen, wie es hieß. Zudem werden dem 42-Jährigen alle in der Ukraine errungenen sportlichen Titel aberkannt. Und der Mittelfeldspieler werde aus allen nationalen Registern entfernt.

Tymoschtschuk führt mit 144 Länderspielen vor Stürmerlegende Andriy Shevchenko (111) die Liste an. Der Verband beantragt auch den Entzug aller seiner staatlichen Auszeichnungen.

Tymoschtschuk ist Assistenztrainer bei Zenit St. Petersburg

Der aus dem westukrainischen Luzk stammende Tymoschtschuk hatte lange für den Donezker Klub Shakhtar gespielt und wechselte 2009 für vier Jahre nach München. Nach einer Zwischenstation bei Zenit St. Petersburg schloss er seine Spielerkarriere in Kasachstan 2016 bei Quairat Almaty ab. Seit 2017 ist er Assistenztrainer bei Zenit.

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Seit dem Beginn des Krieges am 24. Februar hat der Fußballer sich nicht mehr öffentlich geäußert. Die jüngsten Einträge bei sozialen Netzwerken sind vom Januar und drehen sich um eine Fahrradtour in Dubai in den Vereinten Arabischen Emiraten.

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