29. September 2022 / 22:40 Uhr

"Ist eben kein Ronaldo": Ex-Bayern-Stürmer Paulo Sergio spricht über Mané-Stotterstart in München

"Ist eben kein Ronaldo": Ex-Bayern-Stürmer Paulo Sergio spricht über Mané-Stotterstart in München

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sadio Mané (rechts) hat beim FC Bayern noch Startprobleme.
Sadio Mané (rechts) hat beim FC Bayern noch Startprobleme. © IMAGO/Nordphoto/Jan Huebner (Montage)
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Vollumfänglich angekommen scheint Sadio Mané beim FC Bayern München noch nicht zu sein. Ex-FCB-Stürmer Paulo Sergio erklärt, woran der holprige Start des Angreifers beim deutschen Rekordmeisters liegen könnte.

Sadio Mané kommt nach seinem Wechsel vom FC Liverpool zum FC Bayern München beim deutschen Rekordmeister noch nicht wie erwünscht in Fahrt. Vor dem richtungsweisenden Duell mit Bayer Leverkusen am Freitag (20.30 Uhr, DAZN) steht der Angreifer aus dem Senegal unter besonderer Beobachtung. Der ehemalige Bayern- und Leverkusen-Stürmer Paulo Sergio mutmaßt über die Gründe des Mané-Stotterstarts bei den Münchenern. "Sadio kommt von einem Verein, wo er sich mit Salah und Firmino den Druck des Toreschießens aufgeteilt hat. Jetzt ist der Superstar und hat den Druck fast allein", sagte Sergio gegenüber der Bild.

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Sergio, der zwischen 1999 und 2002 in 135 Pflichtspielen für den FCB auf 35 Tore und 15 Vorlagen kam, sieht für ein funktionierendes Offensivspiel beim Ensemble von Julian Nagelsmann auch Manés Teamkollegen in der Bringschuld. "So gut er als Spieler auch ist – er braucht seine Kollegen", so Sergio weiter, der den Neuzugang nicht auf einer Stufe mit Weltklasse-Spielern wie Cristiano Ronaldo sieht: "Mané ist eben kein Ronaldo, der Spiele allein entscheiden kann. Die Mannschaft muss ihm helfen, so wie Mané auch fürs Team arbeitet."

Unterstützung erwartet Sergio daher auch von offensiv orientierten Akteuren wie etwa Serge Gnabry, Leroy Sané oder Thomas Müller. "Diese Gier nach Toren, die Lewandowski hatte, müssen sie sich aufteilen. Spieler, die eigentlich keine Strafraum-Stürmer sind, müssen vor dem Tor Verantwortung übernehmen", erklärt der 53 Jahre alte Ex-Profi.

Mané war im Sommer aus der Premier League nach München gewechselt. In elf Pflichtspielen erzielte er bislang fünf Tore, wirkte jedoch gerade in der jüngsten Schwächephase noch nicht vollends ins Spiel der Münchener eingebunden. Der FCB liegt nach vier sieglosen Bundesliga-Spielen nur auf Rang fünf des Tableaus.

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