10. September 2022 / 21:58 Uhr

"Kein Verständnis": Hertha-Trainer Schwarz kritisiert Videoassistent für Nicht-Eingreifen

"Kein Verständnis": Hertha-Trainer Schwarz kritisiert Videoassistent für Nicht-Eingreifen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hertha-Trainer Sandro Schwarz war mit der Entscheidung des Videoassistenten Matthias Jöllenbeck nicht zufrieden. 
Hertha-Trainer Sandro Schwarz war mit der Entscheidung des Videoassistenten Matthias Jöllenbeck nicht zufrieden.  © IMAGO/Matthias Koch, Revierfoto
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Hertha BSC kam im Bundesligaspiel gegen Bayer Leverkusen zu einem 2:2-Unentschieden. Der Trainer der Berliner, Sandro Schwarz, war nach dem Spiel bedient und kritisierte den Videoassistenten für eine strittige Szene um eine Elfmeterentscheidung. 

Sandro Schwarz fehlte zum ganz großen Glück nur ein Elfmeterpfiff. Der verwehrte Strafstoß nach einem Handspiel von Bayer Leverkusens Odilon Kossounou in der Schlussphase ärgerte den Trainer von Hertha BSC mächtig. Für Referee Benjamin Brand ließ Schwarz noch mildernde Umstände gelten, doch der Videoreferee bekam den Frust ab, da er nicht intervenierte.

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"Was Herr Jöllenbeck, der uns auch in Gladbach gepfiffen hat, was er dann gesehen hat und wie er die Situation bewertet hat, habe ich wenig Verständnis für ehrlich gesagt“, sagte Schwarz. Keine Intervention, kein Elfmeter - es blieb für die Berliner beim respektablen 2:2 gegen die in der Fußball-Bundesliga weiter strauchelnde Werkself. Einen schwachen Trost im VAR-Frust gab es: Sogar die Leverkusener waren in der Elfmeter-Causa der gleichen Meinung. "Da braucht man auch Charakter, den nicht zu geben“, sagte Kerim Demirbay. Torwart Lukas Hradecky ergänzte: "Das war das Quäntchen, das wir gebraucht haben."

Auch Schiedsrichter Brand äußerte sich im Anschluss zu der stritten Szene. "Nach Betrachtung der Fernsehbilder würde ich bei meiner Entscheidung bleiben und fand es auch richtig, dass der Videoschiedsrichter mich da unterstützt hat", sagte Brand. Und angesprochen auf die Kommunikation mit dem VAR. "Es ist ja so, dass wir unsere Entscheidung auf dem Spielfeld kommentieren. Und dann muss der Videoschiedsrichter sich die Frage stellen: ‚Kann er mir einen neuen Eindruck verschaffen, wenn ich rausgehe?‘ Und das war hier eben nicht der Fall", erklärte Brand.

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