20. Mai 2018 / 17:41 Uhr

Kein Visum! Chelsea-Boss Abramowitsch darf nicht nach London reisen

Kein Visum! Chelsea-Boss Abramowitsch darf nicht nach London reisen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Russe Roman Abramowitsch ist seit 2003 Besitzer des FC Chelsea.
Der Russe Roman Abramowitsch ist seit 2003 Besitzer des FC Chelsea. © imago/Action Plus
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Der russische Oligarch hat seit Wochen kein gültiges Visum für die Einreise nach Großbritannien. Der 51-jährige Besitzer des FC Chelsea gilt als enger Vertrauter des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

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Die britisch-russischen Beziehungen werden auf eine harte Probe gestellt - nicht erst seit der Vergiftung des russischen Agenten Sergei Skripal im britischen Salisbury und den diplomatischen Verwicklungen zwischen Präsident Wladimir Putin und der britischen Premierministerin Theresa May. Einer, der unter den Folgen der Tat zu leiden hat, ist Roman Abramowitsch - seit 2003 im Weltfußball bekannt als Besitzer des englischen Spitzenklubs und frischgebackenen Pokalsiegers FC Chelsea.

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Das ist passiert: Der 51-Jährige, der in London lebt, hat seit Wochen kein neues Visum für die Einreise nach Großbritannien erhalten. Der milliardenschwere Abramowitsch, einer der führenden Oligarchen im russischen Imperium, kann seit drei Wochen nicht mehr nach London reisen. Das berichtet unter anderem die russische Agentur TASS. Abramowitschs Sprecher John Mann wollte die Angelegenheit nicht kommentieren: "Es handelt sich um eine persönliche Angelegenheit."

Enge Beziehungen zu Wladimir Putin

Abramowitsch soll enge Beziehungen zum russischen Präsidenten Putin unterhalten. Er sei, so die Legende, der erste Mensch gewesen, der Putin dem damaligen Präsidenten Boris Jelzin als Nachfolger vorgeschlagen hatte. Im Kreml wird Abramowitsch wegen seiner engen Beziehungen zu Putin nur als "Mr A" bezeichnet. Ein Putin-Biograf charakterisiert die Beziehung zwischen Putin und Abramowitsch als die zwischen einem Vater und einem Lieblingssohn.

Wladimir Putin empfing gerade die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Wladimir Putin empfing gerade die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. © dpa
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Abramowitsch verpasste Chelseas Pokalsieg

Der Antrag auf ein neues Visum soll bereits seit Wochen bearbeitet werden - bislang ergebnislos. So konnte Abramowitsch auch den Pokalsieg von Chelsea am Samstag gegen Manchester United (1:0) nicht live im Wembley-Stadion verfolgen. Beim Triumph der Londoner war der deutsche Abwehrspieler Antonio Rüdiger als bester Spieler ausgezeichnet worden.

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