24. April 2020 / 11:16 Uhr

"Keine Anfrage" für Timo Werner aus Liverpool: RB Leipzig widerspricht Gerüchten

"Keine Anfrage" für Timo Werner aus Liverpool: RB Leipzig widerspricht Gerüchten

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Timo Werner steht immer wieder im Zentrum von Transferspekulationen.
Timo Werner steht immer wieder im Zentrum von Transferspekulationen. © Getty Images
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Geht er, bleibt er? Die Spekulationen rund um RB Leipzigs Stürmer Timo Werner schießen immer wieder ins Kraut. Aktueller Wechselfavorit ist angeblich Champions-League-Sieger FC Liverpool. RB-Sportdirektor Markus Krösche hat entsprechende Meldungen nun deutlich dementiert.

Leipzig. Timo Werner bleibt auch in der Corona-Krise das heißeste Spekulationsobjekt der Bundesliga. Doch trotz des kolportierten Interesses des FC Liverpool, von Bayern München oder dem FC Barcelona hat RB Leipzig gute Chancen, den Fußball-Nationalspieler zu halten. „Es gibt keine Anfrage, und Timo ist auch nicht auf uns zugekommen. Diese Gerüchte kursieren bereits seit Wochen. Stand jetzt gibt es nichts Neues“, sagte Sportdirektor Markus Krösche am Freitag.

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(1) Peter Gulacsi: Vertrag bis 30.6.2023 mit Vereinsoption auf ein weiteres Jahr. Zur Galerie
(1) Peter Gulacsi: Vertrag bis 30.6.2023 mit Vereinsoption auf ein weiteres Jahr. ©

Der britische Sender Sky Sports hatte zuvor berichtet, dass Werner sich für Liverpool entschieden habe. Am Freitag legten die Spanier nach. Laut der katalanischen Sportzeitung „Mundo Deportivo“ hätten sich ranghohe Funktionäre des FC Barcelona kurz vor Ausbruch der Corona-Krise mit dem Vater von Werner zu Transferverhandlungen getroffen. Nach Angaben des Blattes sei das Treffen, an dem auch Sportdirektor Eric Abidal teilgenommen haben soll, sehr gut verlaufen.

Schick soll bleiben

Werner kann Leipzig im Sommer für eine feste Ablöse von etwa 60 Millionen Euro verlassen. Dem Vernehmen nach muss diese Option bis Mitte Juni gezogen werden - andernfalls wäre der Preis frei verhandelbar. Und RB hat dank Werners bis 2023 laufenden Vertrags beste Chancen. Der FC Liverpool gilt als Wunschziel des 24-Jährigen.

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Beim von der AS Rom ausgeliehenen Patrik Schick sieht es nach einer Zukunft im RB-Trikot aus. „Patrik fühlt sich sehr wohl bei uns und ich kann mir ein Bleiben sehr gut vorstellen“, sagte Krösche. Der Sportchef würde aber wohl gern noch etwas an der Ablöseschraube drehen. Aktuell kann Schick per Option für 29 Millionen Euro ausgelöst werden.

„Momentan hat sich an der Option nichts geändert. Aber vielleicht in den nächsten Wochen. Alle Vereine müssen mit der Krise umgehen“, sagte Krösche in Richtung Italien. Sollte die Saison dort nicht zu Ende gespielt werden und die Roma auf Einnahmen angewiesen sein, dürfte Verhandlungsspielraum da sein. „Es wird ein anderer Transfermarkt sein. Es wird davon abhängen, ob Ligen und die europäischen Wettbewerbe zu Ende gespielt werden können, denn daran hängen viele Einnahmen“, sagte der Ex-Profi.

Fabrice Hartmann erleidet Kreuzbandriss

In Deutschland sollen die TV-Gelder größtenteils fließen, wenn die Liga zu Ende gespielt wird. Im Zuge dessen plädierte Krösche für eine ausreichende Vorbereitungszeit vor dem Wiederbeginn. „Zwei Wochen Mannschaftstraining wären optimal, um Verletzungen vorzubeugen. Wenn es zwei, drei Tage weniger sind, wäre das aber auch machbar. Die Spieler haben ein gutes Fitness-Level.“

Sollten die Kontaktbeschränkungen gelockert und damit Mannschaftstraining möglich werden, will sich RB gezielt auf die Atmosphäre ohne Zuschauer vorbereiten. „Wir werden versuchen, dass zu simulieren und auch mal im Stadion trainieren. Das ist natürlich für alle total ungewohnt. Von uns hatte noch niemand ein Geisterspiel“, meinte Krösche.

Dann gab es noch eine sehr schlechte Nachricht: RB muss für lange Zeit auf sein Sturm-Talent Fabrice Hartmann verzichten. Der 19-Jährige zog sich im Training einen Kreuzbandriss zu. „Er hat sich bei einem Richtungswechsel das Knie verdreht. Die Operation soll nächste Woche stattfinden“, sagte Krösche. U19-Stürmer Hartmann trainierte in dieser Saison bereits mit den Profis, stand in der Bundesliga beim 3:1 gegen Union Berlin Mitte Januar im Kader.