21. August 2022 / 12:59 Uhr

"Der Markt wird nochmal heiß werden": VfB-Sportdirektor Mislintat zur Zukunft von Kalajdzic und Sosa

"Der Markt wird nochmal heiß werden": VfB-Sportdirektor Mislintat zur Zukunft von Kalajdzic und Sosa

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Stuttgart-Sportdirektor Sven Mislintat (Mitte) hat laut eigenen Aussagen noch keine Angebote für Stürmer Sasa Kalajdzic (l.) und Flügelspieler Borna Sosa (r.) erhalten.
Stuttgart-Sportdirektor Sven Mislintat (Mitte) hat laut eigenen Aussagen noch keine Angebote für Stürmer Sasa Kalajdzic (l.) und Flügelspieler Borna Sosa (r.) erhalten. © IMAGO/Jan Huebner, Team 2, Sportfoto Rudel (Montage)
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Seit Wochen gibt es Wechselgerüchte um die beiden Stuttgart-Profis Sasa Kalajdzic und Borna Sosa. Das Transferfenster der Bundesliga schließt am 31. August. Noch, so VfB-Sportdirektor Sven Mislintat, gebe es "keine Angebote". Dennoch scheint ein Wechsel der beiden Spieler noch in diesem Sommer nicht unwahrscheinlich.

Sasa Kalajdzic sagte diesmal nichts. Er war schon davonmarschiert, als Sportdirektor Sven Mislintat sich den Fragen zur weiter ungeklärten Zukunft des Torjägers stellte. War das Spiel gegen den SC Freiburg (0:1) am Samstag womöglich schon das letzte von Kalajdzic und seinem kongenialen Partner Borna Sosa im Trikot des VfB Stuttgart? Oder sind sie auch kommendes Wochenende in Köln noch mit von der Partie? Oder sogar noch sehr viel länger? Das Transferfenster schließt bald. Noch ist die Lage recht ruhig beim schwäbischen Bundesligisten. Doch das muss nicht so bleiben.

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"Es gibt keine Angebote weiterhin. Es ist bei mir nichts Konkretes auf dem Tisch“, sagte Mislintat. "Aber ihr wisst, wie es ist. Der Markt wird nochmal heiß werden.“ Der Kaderplaner des VfB erwartet, dass vor allem aus England nochmal Geld in den Umlauf kommt – und dadurch womöglich auch Bewegung in seine eigenen Personalplanungen.

Kalajdzic, der sich gegen Freiburg vorne schwertat und weiter auf sein erstes Saisontor wartet, wird genau wie Sosa, der nach seinen Leistenbeschwerden ein ausbaufähiges Startelf-Comeback gab, seit Wochen als Wechselkandidat gehandelt. Auch eine Verlängerung seines 2023 auslaufenden Vertrages steht beim Österreicher im Raum, sie scheint für ihn aber nicht die erste Wahl zu sein. Die Hängepartie werde immer "unangenehmer“, hatte er zuletzt gesagt. Sollte er gehen, dürfte Mislintat für Kalajdzic rund 25 Millionen Euro Ablöse fordern – genau wie beim Kroaten Sosa, dessen Vertrag noch bis 2025 gilt.

Stuttgart befindet sich in "guter Ausgangsposition" für Verhandlungen

Dass sie mit ihren bisherigen Verkäufen in diesem Sommer "schon richtig Geld verdient haben“, bringe die Schwaben in eine "gute Verhandlungsposition, auch nein sagen zu können“, sagte Mislintat über mögliche Offerten für Kalajdzic und Sosa. Dann nämlich, "wenn es eben nicht ausreichend wirtschaftlich kompensiert ist oder wir keinen adäquaten Ersatz mehr bekommen können, weil die Zeit zu kurz ist.“

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Auf eine Last-Minute-Entscheidung würde Mislintat bei beiden Profis gerne verzichten. "Wenn ich am 31. August unfassbares Geld kriege und meinen Ersatz kenne, habe ich auch nichts dagegen“, betonte er aber. Es bleibt spannend beim VfB. Gegen Freiburg blieb er trotz aller Bemühungen zu harm- und daher auch im dritten Liga-Spiel in Serie sieglos. Und auch abseits des Platzes stehen noch Ergebnisse aus.

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