21. November 2021 / 15:37 Uhr

Keine Chance im Drittliga-Keller: VfL-Handballerinnen unterliegen dem Vorletzten deutlich

Keine Chance im Drittliga-Keller: VfL-Handballerinnen unterliegen dem Vorletzten deutlich

Maik Schulze
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Ausgebremst: Loreen Wöhner (am Ball) und der VfL Wolfsburg unterlagen Ibbenbüren mit 22:33.
Ausgebremst: Loreen Wöhner (am Ball) und der VfL Wolfsburg unterlagen Ibbenbüren mit 22:33. © Britta Schulze
Anzeige

Auch im Kellerduell wurde es deutlich: Schlusslicht VfL Wolfsburg unterlag in der 3. Liga gegen den Vorletzten Ibbenbüren mit 22:33. Damit warten die Handballerinnen auch nach neun Spielen auf ihren ersten Punkt.

Es bleibt dabei: Drittligist Wolfsburg sammelt weiter Erfahrungen, aber keine Punkte. Die VfL-Handballerinnen verloren auch das Kellerduell gegen den Vorletzten Ibbenbürener Spvg 08 deutlich mit 22:33 (12:19) und stehen weiterhin am Tabellenende der Staffel C.

Ibbenbüren war vom Start weg auf Siegkurs. Während sich der VfL zwei verworfene Siebenmeter und zwei Zeitstrafen leistete, zogen die Gäste auf 9:1 (12.) davon. In Schlagdistanz kam Wolfsburg im kompletten Spiel nicht. „Wir tragen nach den ganzen Niederlagen von Beginn an einen großen Rucksack mit uns herum“, so VfL-Coach Oliver Bült. Wichtige Schultern wie die verletzten Fabienne Kohn und Nele Hänsel, die diese Last mit stemmen könnten, fehlten und fehlen immer wieder.

Handball, 3. Liga: VfL Wolfsburg - Ibbenbürener Spvg 08.

Spielszenen der Partie VfL Wolfsburg gegen Ibbenbürener Spvg 08. Zur Galerie
Spielszenen der Partie VfL Wolfsburg gegen Ibbenbürener Spvg 08. ©

„Personell sieht es bei uns alles andere als rosig aus“, so Bült, der in Zukunft nun auch auf Mariessa Heyne verzichten muss. Die Kreisläuferin zieht es studientechnisch nach Bonn. Immerhin kehrte gegen Ibbenbüren Maraike Kusian zurück ins Team, war mit sechs Treffern erfolgreichste Wolfsburgerin, besser trafen nur Ibbenbürens Julia Wessling und Bianca Siemering (beide sieben Tore).

Anzeige

Trotzdem: „Man merkt uns eine wahnsinnige Nervosität an“, so der VfL-Trainer. „Es ertönt der Anpfiff und die Spielerinnen verfallen in eine Schockstarre.“ Angst vor Fehlern sorge für Unsicherheit. „Das ist ein mentales Problem. Da müssen wir Lösungen finden.“ Erst wenn das Spiel gelaufen ist, komme die Lockerheit und die Partie wird ausgeglichener. „Dann haben wir phasenweise gezeigt, dass wir mithalten können. Aber Ibbenbüren hat absolut hochverdient gewonnen. Die Gäste haben, das war mir bewusst, eine eine starke, gestandene Drittliga-Mannschaft – auch als Vorletzter“, so Bült.

VfL: Ruppelt, Tornow - Drotlef, Matte (2), Neumann (1), Kusian (6), Wöhner (4/4), Holzkamp, Heyne, Fanslau (1), Wagner (2), Witzke (5), Liebig (1), Sauer, Kosub.