07. August 2019 / 18:02 Uhr

Keine Mühe gegen Arsenal: Frauen des VfL Wolfsburg siegen im Härtetest 3:0

Keine Mühe gegen Arsenal: Frauen des VfL Wolfsburg siegen im Härtetest 3:0

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
KOESSEN, AUSTRIA - AUGUST 7: During the international club friendly between Vfl Wolfsburg and Arsenal at Kaiserwinkl Arena Kšssen on August 7, 2019 in Koessen, Austria (Photo by Daniela Porcelli)
Da kam Freude auf: Der VfL (v. l. Pernille Harder, Svenja Huth, Ewa Pajor, Pia Wolter und Sara Björk Gunnarsdottir) bezwangen Arsenal im Test mit 3:0. © VfL Wolfsburg / Daniela Porcelli
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Deutscher Meister gegen englischer Meister - für die Frauen des VfL Wolfsburg war das am Donnerstag eine eindeutige Angelegenheit. Der deutsche Double-Gewinner besiegte Arsenal London nach Toren von Svenja Huth, Ewa Pajor und Zsanett Jakabfi mit 3:0 (2:0).

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Für die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg sollte es der Härtetest der Vorbereitung sein. Und der sah gut aus. Gegen den englischen Meister Arsenal London gelang der Mannschaft von Trainer Stephan Lerch im Rahmen des Trainingslagers in Österreich ein 3:0 (2:0). Der englische Frauenfußball boomt, Lerch war sehr gespannt auf das Duell gewesen, zumal bei Arsenal etliche alte Bekannte spielen - mit Manuela Zinsberger, Leonie Maier, Tabea Kemme, Viktoria Schnaderbeck, Lia Wälti, Jill Roord, Lisa Evans und Top-Stürmerin Vivianne Miedema hat der englische Meister dabei acht ehemalige Bundesliga-Spielerinnen in seinen Reihen. Trotzdem war der Double-Gewinner von Beginn an die dominante Mannschaft, hatte viele Chancen und nutzte zwei.

Für die Londonerinnen war es eine schwierige Angelegenheit. Spielerinnen wie Danielle van de Donk befanden sich noch nicht lange in der Vorbereitung, Vivianne Miedema und Beth Mead trainierten erst seit Montag. Mit Wolfsburgs Offensive waren sie überfordert. Nach dem 3:0 feierte Top-Verpflichtung Dominique Bloodworth ihre VfL-Premiere – gegen den Ex-Verein. Hedvig Lindahl, eine andere Top-Verpflichtung, ließ im Kasten nichts anbrennen, die schwedische Nationaltorhüterin hielt die Null.

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Der VfL versuchte die Partie bei Youtube zu streamen, gab aber nach 45 Minuten wegen schlechter Verbindung auf. Die verletzte Keeperin Almuth Schult war bis dahin Co-Kommentatorin gewesen. Sie braucht nach einer Schulter-OP noch lange bis zum Comeback, meinte: "Ich darf natürlich noch nicht so viel machen. Aber wir sehen jeden Tag kleine Fortschritte, an denen man sich langhangeln kann und die einem helfen, geduldig zu bleiben.“

 Für die Wolfsburg-Debütantinnen Lindahl und Bloodworth fand VfL-Trainer Lerch lobende Worte: "Beide haben das toll gemacht. Hedvig hat über die gesamte Spielzeit hinweg Ruhe ausgestrahlt. Im Spiel mit dem Ball hat sie sich immer angeboten und das Spiel von hinten raus gut eröffnet. Sie hat dazu viel kommuniziert, das wollten wir genau so, dass sie sich einspielt. Dominique hat gute Diagonalbälle gespielt und durch ihr Stellungsspiel die eine oder andere Situation entschärfen können. Ein gelungenes Debüt für beide!"

„Das war heute ganz besonders. Es hat Spaß gemacht!“, freute sich Bloodworth nach Abpfiff, gab aber auch zu: „Es war schon etwas komisch, gegen meine Ex-Kolleginnen zu spielen."

Am Freitag testet der VfL ein letztes Mal – gegen den österreichischen Meister SKN St. Pölten.

VfL: Lindahl - Wedemeyer (57. Maritz), Goeßling (72. Bloodworth), Doorsoun, Rauch (72. Peter) - Wolter (57. Jakabfi), Gunnarsdottir (57. Engen), Popp (72. Neto), Huth (72. Minde) - Pajor, Harder.

Tore: 1:0 (44.) Pajor, 2:0 (45.) Huth, 3:0 (72.) Jakabfi.

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