09. März 2022 / 16:37 Uhr

Keine Position zu Putins Krieg in der Ukraine: Verband droht Ex-Bayern-Profi Tymoschtschuk

Keine Position zu Putins Krieg in der Ukraine: Verband droht Ex-Bayern-Profi Tymoschtschuk

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Anatolij Tymoschtschuk hat sich bisher noch nicht zu Putins Krieg geäußert. 
Anatolij Tymoschtschuk hat sich bisher noch nicht zu Putins Krieg geäußert.  © IMAGO/SNA
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Ex-Bayern-Profi Anatolij Tymoschtschuk ist zurzeit Co-Trainer des russischen Meisters Zenit St. Petersburg. Weil er sich noch nicht zu dem Angriffskrieg von Wladimir Putin auf die Ukraine geäußert hat, droht der ukrainische Verband ihm die Trainerlizenz und Ehrungen zu entziehen. 

Weil er den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine noch nicht verurteilt hat, droht der ukrainische Fußballverband dem früheren Bundesliga-Profi Anatolij Tymoschtschuk mit dem Entzug seiner Trainerlizenz und von Ehrungen. "Zu der Zeit, während ein anderer Ex-Klub des Ukrainers, der FC Bayern München, Erklärungen veröffentlicht und Aktionen zur Unterstützung der Ukraine durchführt, schweigt Tymoschtschuk und arbeitet weiter für den Klub des Aggressors“, teilte die Ethikkommission des Verbands am Mittwoch mit. Der 42-Jährige ist derzeit Co-Trainer des russischen Meisters Zenit St. Petersburg aus der Heimatstadt von Kremlchef Wladimir Putin.

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Der Ex-Kapitän solle auch aus dem offiziellen Register von Nationalspielern entfernt werden, forderte die Kommission. Mit 144 Auftritten im blau-gelben Trikot ist Tymoschtschuk Rekordnationalspieler. Alle Titel bei ukrainischen Turnieren sollen ihm zudem aberkannt werden. Der aus dem westukrainischen Luzk stammende Tymoschtschuk hatte lange für den Donezker Klub Schachtjor gespielt und wechselte 2009 für vier Jahre nach München. Nach einer Zwischenstation bei Zenit St. Petersburg schloss er seine Spielerkarriere in Kasachstan 2016 bei Quairat Almaty ab. Seit 2017 ist er Assistenztrainer bei Zenit.

Seit dem Beginn des Krieges am 24. Februar hat der Fußballer sich nicht mehr öffentlich geäußert. Die jüngsten Einträge bei sozialen Netzwerken sind vom Januar und drehen sich um eine Fahrradtour in Dubai in den Vereinten Arabischen Emiraten.

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