05. Januar 2021 / 13:21 Uhr

Keine Rückkehr nach Leihe: VfL-Keeperin Melina Loeck bleibt in Schweden

Keine Rückkehr nach Leihe: VfL-Keeperin Melina Loeck bleibt in Schweden

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Verlässt den VfL Wolfsburg nun komplett: Melina Loeck bleibt nach ihrer Leihe beim schwedischen Klub Kristianstads DFF.
Verlässt den VfL Wolfsburg nun komplett: Melina Loeck bleibt nach ihrer Leihe beim schwedischen Klub Kristianstads DFF. © VfL Wolfsburg
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Keine Rückkehr nach dem Leihgeschäft: VfL-Wolfsburg-Torhüterin Melina Loeck wechselt nun fest zum schwedischen Klub Kristianstads DFF.

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Torhüterin Melina Loeck wird nicht zum VfL Wolfsburg zurückkehren: Die 20-Jährige, die beim Frauenfußball-Bundesligisten ursprünglich noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 hatte, wechselt zum schwedischen Klub Kristianstads DFF, der die vergangene Saison als Tabellendritter abgeschlossen und sich somit für die Champions League qualifiziert hat. In der schwedischen Liga kam Loeck zu einem Kurz-Einsatz, Nummer 1 war bislang die US-Amerikanerin Brett Maron.

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Die Deutsche unterschrieb laut Medienberichten einen Zweijahresvertrag. Bei Kristianstads trifft sie mit Sveindis Jane Jonsdottir auf eine Neu-Wolfsburgerin. Erst Ende Dezember gab der Bundesligist die Verpflichtung der Isländerin bekannt, die in diesem Jahr aber noch an Kristianstads DFF ausgeliehen wird, um dort Spielpraxis zu sammeln.

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Loeck zählte bei den Wolfsburgerinnen seit der Saison 2018/2019 zum Bundesliga-Kader. Sie kam 35 Mal für die U20 in der 2. Bundesliga und 15 Mal für die U17 in der Bundesliga Nord/Nordost zum Einsatz. Beim VfL wäre es mit einer langfristigen Perspektive für die 20-Jährige schwierig geworden, denn der Double-Gewinner steht vor einem Luxus-Problem: Mit Katarzyna Kiedrzynek, Friederike Abt und Almuth Schult hat Trainer Stephan Lerch gleich drei starke und ambitionierte Torhüterinnen mit Anspruch auf einen Stammplatz im Kader. Und mit Julia Kassen steht ein weiteres vielversprechendes Talent bereits unter Vertrag.

Die anstehende Vorbereitung auf die Rückrunde setzt die Rangordnung zwischen den Pfosten vorerst auf null. "Das wird ein spannender Konkurrenzkampf", sagte Lerch im vergangenen Monat. "Damit rechne ich. Da wird alles auf den Prüfstand gestellt und der Ausgang bleibt offen."