08. März 2019 / 17:58 Uhr

Keine Zuschauer: 96-Reserve gegen St. Pauli unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Keine Zuschauer: 96-Reserve gegen St. Pauli unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Das Nordduell zwischen den Reserven von Hannover 96 und dem FC St. Pauli findet vor leeren Rängen statt.
Das Nordduell zwischen den Reserven von Hannover 96 und dem FC St. Pauli findet vor leeren Rängen statt.
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Die Partie zwischen Hannover 96 II und dem FC St. Pauli II wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Die Polizei befürchtete eine mögliche Auseinandersetzung beider Fanlager. 96-Trainer Christoph Dabrowski zeigte kein Verständnis für die Entscheidung.

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Hannover 96 II spielt am Sonntag gegen St. Pauli II (13 Uhr, Akademie-Stadion) aus Sicherheitsgründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Polizei hatte die Partie um 18 Uhr ausrichten wollen, aber beide Clubs sprachen sich gegen ein Sonntagabendspiel in der Regionalliga aus.

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Hamburg-Derby findet zeitgleich statt

So einigten sich 96 und St. Pauli auf den Anstoß um 13 Uhr - unter der Auflage, das Duell ohne Publikum auszurichten. Hintergrund: Die Polizei hatte befürchtet, dass feindliche Fanlager aufeinandertreffen. Tatsächlich wären nicht viele St.-Pauli-Fans erwartet worden, weil die erste Mannschaft ebenfalls um 13 Uhr am, Sonntag das Derby gegen den Hamburger SV am Millerntor spielt.

Diese Spieler könnten Hannover 96 auch in der 2. Bundesliga helfen

Linton Maina: Der 19-Jährige hat bewiesen, dass er Bundesliga-Format besitzt. Mit seinem Tempo können Abwehrreihen geknackt werden. Dazu ist er klar im Kopf, hat einen Vertrag bis 2022. Der offensive Mittelfeldspieler kämpft sich gerade nach einer Knie-OP wieder zurück – und wird künftig richtig wichtig. Zur Galerie
Linton Maina: Der 19-Jährige hat bewiesen, dass er Bundesliga-Format besitzt. Mit seinem Tempo können Abwehrreihen geknackt werden. Dazu ist er klar im Kopf, hat einen Vertrag bis 2022. Der offensive Mittelfeldspieler kämpft sich gerade nach einer Knie-OP wieder zurück – und wird künftig richtig wichtig. ©

Kopfschütteln bei Dabrowski

96-Trainer Christoph Dabrowski hat dafür „nur Kopfschütteln“ übrig, „aber wir müssen damit zurechtkommen“. Dabrowski rechnet mit „hohem Tempo von St. Pauli, da müssen wir aufpassen, wir brauchen den Hunger, das Spiel zu gewinnen. Im Training spüre ich, dass der Hunger da ist.“

Kurzfristig wird entschieden, ob Uffe Bech bei den Profis oder bei der U 23 spielt - dasselbe gilt für Linksverterteidiger Chris Gloster. Niklas Tarnat kehrte nach dem profitraining zur U 23 zurück.